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Augenbohnen, unreife Samen, gekocht, bio?

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von gekochten Augenbohnen in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

75%Wasser 85Makronährstoff Kohlenhydrate 85.13%/13Makronährstoff Proteine 13.28%/02Makronährstoff Fette 1.59% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, 0.1g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 0:0

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Werte sind zu klein, um relevant zu sein.

Die Augenbohne (Vigna unguiculata), auch Kuhbohne genannt, eignet sich als pflanzliche Proteinquelle hervorragend für herzhafte Suppen und Eintöpfe. Auch die rohen Samen sind essbar. Bio-Qualität ist vorzuziehen.

Verwendung in der Küche

Augenbohnen lassen sich in der Küche vielseitig verwenden. Grüne, unreife Hülsen sind besonders zart und weniger faserig. Neben der rohen Variante gibt es die Möglichkeit, die jungen Samen (mit oder ohne Salz) zu kochen und als warmes Gemüse zu servieren. Nach einer Kochzeit von 10 Minuten verfügen die Bohnensamen immer noch über einen zarten Biss. Je nach Vorliebe ist auch eine längere oder kürzere Garzeit möglich.1

Diese Zubereitung gilt allerdings nur für Augenbohnen, da Sie diese auch ohne Gefahren roh essen können. Bohnen der Gattung Phaseolus, wie weisse Bohnen, schwarze Bohnen oder Kidneybohnen, enthalten hingegen das antinutritiv wirkende Speicherprotein Phasin. Erst durch gründliches Erhitzen lässt sich Phasin (sowie weitere Antinutritiva - siehe Gartenbohne) abbauen. Daher ist es wichtig, diese Bohnen ausreichend lange zu kochen und die empfohlene Kochzeit genau einzuhalten.2

Ausgereifte, getrocknete Samen sollten Sie vor dem Gebrauch aufgrund enthaltener Antinährstoffe einweichen und ebenfalls für 35 Minuten kochen.1 Mehr dazu im Kapitel "Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen".

Als pflanzliche Proteinquelle sind gekochte Augenbohnen idealer Bestandteil von herzhaften Suppen oder Eintöpfen, etwa mit Tomaten, gelber Gemüsepaprika, Chili-Paprika, Mais sowie Spinat oder Mangold. Das bekannte "Chili con Carne", für das viele leckere, fleischlose Alternativen als Chili sin Carne existieren, kann man statt mit Kidneybohnen auch mit Augenbohnen zubereiten. Beide Bohnenarten verfügen über einen leicht süsslichen Geschmack, der ideal mit den gehackten Tomaten, roten Zwiebeln, Maiskörnern und dem Sojagranulat harmoniert.

Gekochte Augenbohnen ähneln geschmacklich weissen Bohnen. Beide Sorten verfügen über einen nussigen, milden Geschmack und eine cremige Textur. Für das britische Gericht "Baked Beans", das üblicherweise aus gekochten weissen Bohnen in Tomatensauce besteht, bieten sich Augenbohnen als abwechslungsreiche Alternative an.

Auch in Bratlingen, Falafel oder Bohnen-Burger eignen sich gekochte Kuhbohnen hervorragend. Frische Rohkostsalaten bereichern sie mit zusätzlichen Ballaststoffen und Proteinen. So eignen sie sich im mexikanischen Quinoa-Salat mit Avocado als Alternative zu Kidneybohnen und schmecken hervorragend in Kombination mit Kürbis, Gurke und Cocktailtomaten, sowie verschiedenen grünen Blattsalaten, darunter Eisbergsalat, Bataviasalat und Feldsalat.

Veganes Rezept für Baked-Beans mit Augenbohnen

Zutaten: 400 g frische Augenbohnen oder alternativ 200 g Augenbohnen getrocknet, 200 g passierte Tomaten, 1 EL Tomatenmark, 1 halbe Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Pflanzenöl (z.B. Rapsöl), Salz, Pfeffer.

Zubereitung: Grüne, unreife Augenbohnen können Sie sofort verwenden, jedoch getrocknete Samen sollten Sie über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgiessen, durchspülen und in Salzwasser ca. 35 Minuten weichkochen. Bei frischen, rohen Kuhbohnen ist eine Kochzeit von 10 Minuten ausreichend. Anschliessend abkühlen lassen. Knoblauch fein hacken und die Zwiebeln würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel unter häufigem Rühren anbraten. Danach den Knoblauch und das Tomatenmark hinzugeben. Im Anschluss die passierten Tomaten und die Kuhbohnen beimengen. Für weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Im Originalrezept sorgt Rohrzucker für die süssliche Note der Baked Beans. Wir empfehlen, den Zucker gänzlich wegzulassen.

Vegane Rezepte mit gekochten Augenbohnen finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Rohe Augenbohnen sind im Gegensatz zu getrockneten relativ schwer zu bekommen. Dasselbe gilt auch für die jungen, gekochten Augenbohnen. Gekochte Augenbohnen können Sie in Gläsern und Konservendosen ganzjährig erwerben. Alternativ bietet es sich an, Saatgut oder Jungpflanzen zu kaufen und selbst zu ziehen. In Europa sowie der D-A-CH-Region sind gekochte Schwarzaugenbohnen abseits von exotischen Supermärkten, Online-Shops und Läden für Spezialitäten schwer erhältlich. Grossverteiler wie Coop, Migros, Volg, Edeka, Rewe, Spar, Aldi, Lidl, Denner, Hofer oder Billa sowie Bio-Supermärkte wie Alnatura und Denn's Biomarkt führen Augenbohnen selten im Sortiment, und wenn, dann nur als spezielle Angebote.

Frische Augenbohnen haben je nach Aussaat ihre Saison zwischen Juli und September.3,4,5 Die Erntezeit für getrocknete Bohnensamen verschiebt sich hingegen in den Herbst.28 Aufgrund von importierten Waren, häufig aus Afrika, sind Augenbohnen jedoch das ganze Jahr über verfügbar.

Samen und Setzlinge für den eigenen Anbau von Kuhbohnen sind in Gartenabteilungen oder online erhältlich. Informationen zum Heranziehen frischer Augenbohnen finden Sie bei der Zutat Augenbohnen (roh) im Kapitel "Eigener Anbau".

Tipps zur Lagerung

Selbst gekochte Kuhbohnen lassen sich in einem luftdicht verschlossenen Gefäss für 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Konservierte Augenbohnen in Gläsern und Dosen sind mehrere Jahre haltbar.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

100 g gekochte Augenbohnen enthalten 97 kcal. Sie liefern pro 100 g rund 3,2 g Protein und 20 g Kohlenhydrate. Der Fettgehalt ist mit nur 0,38 g/100g sehr gering. Mit 5 g/100g Ballaststoffen decken sie etwa 20 % des Tagesbedarfs.6

Folsäure kommt in Hülsenfrüchten als Vorstufe in Form von Folat vor (Folsäure-aktive Stoffgruppe): In gekochten Augenbohnen beträgt der Folatgehalt 127 µg/100g, was 64 % des Tagesbedarfs entspricht. Damit sind sie vergleichbar mit gekochten Kidneybohnen. Rohe Augenbohnen besitzen mit 168 µg/100g mehr Folat, da durch das Kochen der Gehalt an Folsäure abnimmt. Besonders folatreich sind roh essbare Ackerbohnen (423 µg/100g). Auch Mungbohnen (625 µg), Borlotti-Bohnen (604 µg) und Kichererbsen (557 µg) liefern viel Folat, die man aber wiederum kochen muss.6

Vitamin K ist mit 27 µg/100g ebenfalls reichlich vertreten und deckt rund 35 % des Tagesbedarfs. Eine vergleichbare Menge enthalten grüne Erbsen (roh) und gekeimte Alfalfa-Sprossen. Besonders viel von dem fettlöslichen Vitamin befindet sich in Salaten, frischen Kräutern und Gemüsesorten wie Grünkohl (705 µg/100g), frischer Petersilie (454 µg/100g) oder Mangold (830 µg/100g).6

Der Gehalt an Mangan von gekochten Augenbohnen beträgt 0,57 mg/100g und deckt damit 29 % des Tagesbedarfs ab. Ähnliche Mengen liefern rohe Augenbohnen, Pastinaken und Meerrettich. Fast dreimal so viel Mangan enthalten roh essbare Ackerbohnen (1,6 mg/100g), Mandeln liefern mit 2,2 mg/100g sogar die vierfache Menge. Besonders viel des Spurenelements finden sich in Pinienkernen (8,8 mg/100g) und Weizenkeimen (13 mg/100g).6

Die gesamten Inhaltsstoffe von gekochten Augenbohnen, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkung auf die Gesundheit

Wie gesund sind Augenbohnen? Augenbohnen gelten als nährstoffreiches Lebensmittel mit niedrigem Kaloriengehalt. Sie zeichnen sich durch einen vergleichsweise geringen Fettgehalt und einen hohen Gesamtproteingehalt aus, der etwa zwei- bis viermal höher ist als bei Getreide und Knollenfrüchten.7

Augenbohnen zählen zu den wichtigsten pflanzlichen Proteinquellen, besonders in tropischen Regionen und in der vegetarischen oder veganen Ernährung. Der Artikel 'Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler' vermittelt Basiswissen dazu.

Augenbohnen besitzen ein komplexes und einzigartiges Proteinprofil. Reife Samen enthalten weniger freie Aminosäuren als unreife. Ihr Protein besteht vor allem aus Albuminen und Globulinen als Speicherproteinen sowie kleineren Anteilen an Glutelinen und Prolaminen.2,8 Kuhbohnenproteine enthalten mind. 17 Aminosäuren, darunter die meisten essentiellen, mit leicht höheren Mengen an Valin, Leucin, Phenylalanin, Lysin und Tryptophan im Vergleich zu schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin und Cystein. Getreide weist hingegen einen niedrigen Lysinanteil auf, liefert dafür Cystein und als dessen Vorläufer Methionin und kann so zur Kompensation der Aminosäuredefizite von Hülsenfrüchten beitragen. Innerhalb der Getreide bilden Hafer und Reis eine Ausnahme, da sie höhere Lysin- und Tryptophangehalte aufweisen als viele andere Getreidearten. Hirse oder Dinkel sind ebenfalls lysinarm, liefern jedoch Methionin und Cystein, die in Kuhbohnen nur in geringen Mengen vorkommen. Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Buchweizen kombinieren mit hohen Mengen an Lysin, Tryptophan, Arginin und Histidin die Vorteile beider Gruppen. Zudem sind sie glutenfrei, was sie besonders wertvoll für eine ausgewogene pflanzliche Ernährung macht. Durch eine gezielte Kombination von Hülsenfrüchten mit Getreide oder Pseudogetreide lässt sich ein ausgewogenes, vollständiges Aminosäureprofil erreichen, das alle essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge liefert.8,9,31

Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Hülsenfrüchten trägt dazu bei, das Risiko von Herzkrankheiten zu verringern, den Blutdruck zu senken und die Herzfrequenz zu verbessern, wie aus einer amerikanischen Studie in den Archives of Internal Medicine hervorgeht.10

Bioaktive Peptide aus Kuhbohnen zeigen u.a. blutdruckregulierende, cholesterinsenkende und antidiabetische Effekte. Sie bestehen aus 3 bis 20 Aminosäuren und entstehen durch enzymatische Proteolyse (Spaltungen). Sie beeinflussen den Fettstoffwechsel, indem sie Gallensäuren binden, Cholesterin-Mizellen stören und Enzyme sowie Proteinexpression in Leber und Fettgewebe modulieren. Dies verbessert das Lipidprofil und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Die Datenlage dazu bleibt jedoch begrenzt und stammt überwiegend aus Labor- und Tierstudien.8,17

Auch lösliche, viskose Ballaststoffe wie Pektine, resistente Stärke und Schleimstoffe tragen zur Regulation des Cholesterinstoffwechsels bei. Lösliche Ballaststoffe wirken präbiotisch und fördern im Dickdarm die Bildung kurzkettiger Fettsäuren. Diese senken die Cholesterinbildung in der Leber, unterstützen die Aufnahme von Natrium und Wasser im Dickdarm und sorgen für ein saureres Darmmilieu. Dadurch steigt die Gallensäureausscheidung und die Bildung toxischer sekundärer Gallensäuren nimmt ab.8,11

Statine sind Medikamente zur Senkung des LDL-Cholesterins, weisen jedoch Kosten, Nebenwirkungen und begrenzte Wirksamkeit bei manchen RisikopatientInnen auf. Vor allem gelbildende, lösliche Ballaststoffe können die Statintherapie sinnvoll ergänzen, indem sie die cholesterinsenkende Wirkung verstärken bzw. die benötigte Statindosis reduzieren. Eine Metaanalyse randomisierter Studien zeigt, dass sie die Wirksamkeit von Statinen etwa verdoppeln können. Zudem deuten Beobachtungsdaten darauf hin, dass ballaststoffreiche Vollkornprodukte die cholesterinsenkenden Effekte von Statinen unterstützen.11

Der niedrige glykämische Index von Kuhbohnen beruht v.a. auf dem Gehalt an resistenter Stärke und Ballaststoffen. Studienergebnisse zeigen, dass der GI von Augenbohnen je nach Sorte zwischen 29 und 61 liegt. Ein niedriger GI-Wert liegt meist unter 55.8 Kuhbohnen eignen sich besonders für Menschen mit Diabetes, da ihre Kohlenhydrate nur langsam ins Blut übergehen und so den Blutzuckerspiegel konstant halten. Ein erhöhter Konsum von Hülsenfrüchten im Rahmen einer Diät steht mit niedrigeren Werten für Blutzucker und Blutdruck sowie einem geringeren Risiko für koronare Herzkrankheiten in Zusammenhang.7,10

Hülsenfrüchte enthalten vergleichsweise hohe Mengen an unlöslichen Ballaststoffen, die erst durch die Fermentation im Darm ihre Wirkung entfalten können.7,8 Wasserunlösliche Ballaststoffe umfassen hauptsächlich Lignin, Zellulose und Hemizellulose, die die Magen- und Darmtätigkeit sowie eine regelmässige Verdauung unterstützen.8,11,12 Sie sorgen für ein vergrössertes Stuhlvolumen und regen die Darmtätigkeit an, was Verstopfung vorbeugt. Zudem unterstützen sie das Sättigungsgefühl, wodurch sie bei der Gewichtskontrolle helfen.2 Dies kann auch das Risiko für Darmkrebs senken.8

Die in Kuhbohnen vorkommenden Oligosaccharide (Kohlenhydrate) wie Galaktoside (Raffinose, Stachyose) haben sowohl positive als auch negative Effekte auf die Verdauung. Sie gelangen als unverdauliche Nahrungsbestandteile in den Dickdarm. Dort fermentieren Darmbakterien (hauptsächlich Bifidobacterium, Bacteroides, Fusobacterium, Clostridium spp.) die Galaktoside, wodurch kurzkettige Fettsäuren (Acetat, Butyrat, Propionat) entstehen, die die Darmgesundheit fördern. Gleichzeitig bilden sich im Fermentationsprozess Gase (Wasserstoff, Kohlendioxid, Methan), die Blähungen hervorrufen können.7,9,13 Lesen Sie mehr dazu im Kapitel "Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen".

Die Kuhbohne ist reich an verschiedenen Vitaminen, insbesondere an den B-Vitaminen, Vitamin C, A und  E. Zu den wichtigsten B-Vitaminen zählen Niacin mit 0,7-4 mg/100g, Pantothensäure mit 1,7-2,2 mg, Thiamin mit 0,2-1,7 mg, Pyridoxin (Vitamin B6) mit 0,2-0,4 mg, Folsäure mit 0,1-0,4 mg, Riboflavin mit 0,1-0,3 mg und Biotin mit 0,02-0,03 mg. Vitamin B1 (Thiamin) unterstützt eine gesunde Nervenfunktion und den gesamten Energiestoffwechsel.16 Folsäure ist an der Zellteilung, der Neubildung und Regeneration von Zellen, der DNA-Synthese, der Blutbildung sowie am Stoffwechsel bestimmter Aminosäuren und am Homocystein-Abbau beteiligt. Besonders in der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäure notwendig, um die normale Entwicklung des Fötus sicherzustellen.15

Zusätzlich versorgen Kuhbohnen den Körper mit wichtigen Mineralstoffen wie Kalium, Mangan, Calcium, Magnesium und Phosphor. Geringe Mengen an Eisen, Natrium, Zink, Kupfer und Selen sind ebenfalls vorhanden. Kalium trägt zur Regulierung von Hypertonie (Bluthochdruck) bei.14

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Augenbohnen kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Augenbohnen enthalten u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:2,9,17,31

  • Isoprenoide: Triterpene: Saponine; Tetraterpene: Carotinoide (Beta-Carotin)
  • Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure, Protocatechinsäure, p-Hydroxybenzosäure, Cumarsäure, Syringinsäure, Vanillinsäure), Hydroxyzimtsäuren (p-Cumarsäure, Ferulasäure, Zimtsäure, Kaffeesäure); Flavonoide: Flavanole (Catechin, Epicatechin), Flavonole (Quercetin, Quercetin-Derivate, Myricetin-Derivate), Anthocyane (Delphinidin-Galactosid, Cyanidin-Galactosid, Cyanidin-Glucosid, Delphinidin-Glucosid, Petunidin-Glucosid, Peonidin-Glucosid, Malvidin-Glucosid); Kondensierte Tannine (Proanthocyanidine)
  • Weitere organische Verbindungen: Dicarbonsäuren (Oxalsäure); Aldehyde
  • Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Lektine, Phytinsäure

Kuhbohnen enthalten hauptsächlich Polyphenole, die freie Radikale neutralisieren und oxidativem Stress vorbeugen. Die Samenschale verfügt über einen 5- bis 10-fach höheren Phenolgehalt als die Samen, sowie 10-mal mehr Flavonoide.8,9 Phenolische Säuren liegen überwiegend gebunden in der Samenschale vor, variieren je nach Sorte deutlich und sind in roten Kuhbohnen meist höher konzentriert als in weissen. Cumar- und Ferulasäure kommen v.a. im Samen vor, während die Hauptsäure in der Samenschale Gallussäure ist. Insgesamt enthält die Kuhbohne vergleichbare oder höhere Mengen dieser Verbindungen als viele andere Hülsenfrüchte. β-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, trägt ebenfalls zu den antioxidativen Eigenschaften bei.8,17

Untersuchungen zeigen, dass thermische Verfahren wie das Garen mit feuchter Hitze das Profil dieser Sekundärmetaboliten nur geringfügig verändern. Die gesundheitlichen Vorteile bleiben daher voraussichtlich auch in verarbeiteten (gekochten) Kuhbohnen weitgehend erhalten.9

Polyphenole, darunter v.a. Flavonole, Anthocyane und Tannine, wirken stark antioxidativ, entzündungshemmend, cholesterinsenkend und blutzuckerstabilisierend. Sie hemmen die Enzyme Alpha-Amylase und Alpha-Glucosidase, zwei zentrale Enzyme der Glukosehomöostase, und tragen so zu potenziell antidiabetischen Eigenschaften bei.7,8,17 Zudem können sie Prozesse beeinflussen, die bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle spielen. Sie hemmen u.a. die Oxidation von LDL, das an der Entstehung von Atherosklerose beteiligt ist. Studien zeigen, dass Extrakte, Zellwandpräparate und ganze Samen von Kuhbohnen sowie einzelne Flavonoid-Glykoside die LDL-Oxidation deutlich reduzieren können.8,17

Flavonole bestehen überwiegend aus Quercetin-Glycosiden, während Myricetin und Kaempferol in geringeren Mengen vorkommen. Rote und weisse Sorten mit hohen Flavonolkonzentrationen zeigen eine stärkere Hemmung bestimmter Entzündungsmarker.17 Kochen beeinflusst den Flavonolgehalt nur gering, sodass diese bioaktiven Stoffe weitgehend erhalten bleiben.17 Anthocyane bestimmen die dunkle Samenfarbe der Augenbohne und kommen fast ausschliesslich in der Samenschale vor. Sie finden sich v.a. in schwarzen, grünen, grauen und dunkelblauen Sorten sowie in schwarz-grau gesprenkelten Varianten. Rote, kastanienbraune und braune Sorten enthalten kaum oder keine nachweisbaren Anthocyane. Unabhängig von der Sorte dominieren Delphinidin- und Cyanidin-Glucoside.17

Sowohl In-vitro- als auch In-vivo-Studien liefern Hinweise auf potenziell krebspräventive Eigenschaften der Kuhbohne. Diese Effekte zeigen sich u.a. in der Hemmung oxidativer DNA-Schäden, antiproliferativen Wirkungen auf Krebszellen und der Induktion von Entgiftungsenzymen. Eine Studie untersuchte die antiproliferative Wirkung von Ganzkorn, Samenschale und Kotyledonen der Kuhbohne auf hormonabhängige Brustkrebszellen. Freie phenolische Extrakte hemmten das Zellwachstum stärker als gebundene, wobei das Ganzkorn insgesamt eine ausgeprägtere Wirkung zeigte als die isolierten Bestandteile. Dies weist auf einen möglichen synergistischen Effekt zwischen Polyphenolen der Samenschale und bioaktiven, nicht-phenolischen Komponenten im Speichergewebe des Samens hin.17

Tannine kommen v.a. in der Samenschale vor. Weisse und grüne Sorten enthalten kaum Tannine. Rote Sorten liefern mehr Tannine als schwarze, hellbraune mehr als goldbraune.7 Tannine tragen mit den Saponinen und Phytaten zum Schutz vor zellulären Schäden bei und wirken krebshemmend.8 Andererseits können Tannine, Saponine und Phytinsäure die Proteinqualität, Verdaulichkeit und Mineralstoffverfügbarkeit von Eisen, Zink, Calcium oder Magnesium einschränken. Das charakteristische Tanninprofil der Augenbohne scheint die Bioverfügbarkeit weniger stark zu beeinträchtigen als bei anderen tanninreichen Hülsenfrüchten. Zur Frage, wie sich tanninhaltige Kuhbohnen in vivo auf die Proteinversorgung und die Aufnahme von Mikronährstoffen auswirken, gibt es bislang kaum Studien.17

Verarbeitungstechniken wie Einweichen, Kochen, Keimung, Fermentation oder Schälen verbessern die Akzeptanz, Bioverfügbarkeit sowie den Nährwert und reduzieren den Gehalt an Antinährstoffen.7,18 Kuhbohnen-Proteinisolat steigert zusätzlich die Verdaulichkeit und Bioverfügbarkeit der Aminosäuren.8,9 Mehr dazu finden Sie im Artikel Phytinsäure bzw. Phytat und das Einweichen oder Keimen. ​​​​​​

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Augenbohnen enthalten Antinutritiva (Antinährstoffe), welche die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen einschränken. Zu den ernährungshemmenden Faktoren in Kuhbohnen zählen: Phytinsäure, Tannine, Lektine, Protease-Inhibitoren (Trypsin-Inhibitoren und Chymotrypsin), Oxalsäure und Oligosaccharide.9 Eine genauere Erklärung zu den jeweiligen antinutritiven Substanzen finden Sie bei der Zutat Augenbohnen (roh).

Studienergebnisse zeigen, dass der Gehalt an Antinährstoffen erheblich schwankt und bei Augenbohnen nachweislich sortenabhängig ist.17 Zudem weisen junge Samen und Hülsen im Vergleich zu reifen Bohnen vermutlich geringere Mengen an Antinutritiva auf. Diese Annahmen resultieren aus Untersuchungen, bei denen unreife Augenbohnensamen im Vergleich zu reifen Samen eine niedrigere Konzentration an Trypsininhibitoren aufweisen.18 Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass man gezielt mit neuen Züchtungslinien den Gehalt an Antinährstoffen, in diesem Fall Phytinsäure, minimieren kann.19

Verwechslungsgefahren

Augenbohnen kommen in verschiedenen Farben (Phänotypen) vor: Sie können weiss, cremefarben, grün, rot, braun, schwarz oder gefleckt sein.9 Sie sind nicht mit Sorten der Gartenbohne (Phaseolus vulgaris) zu verwechseln, zu denen schwarze Bohnen, Kidneybohnen oder weisse Bohnen zählen. Kochen Sie Gartenbohnen unbedingt ausreichend, um das toxisch wirksame Phasin zu zerstören.2 Da gekochte Gartenbohnen und Augenbohnen sich optisch ähneln, kann es leicht zu Verwechslungen kommen.

Volksmedizin - Naturheilkunde

Verschiedene westafrikanische Stämme (Hausa und Yoruba) verwenden die Pflanze für spirituelle und medizinische Zwecke. Die Blätter und Samen dienen als Umschlag bei Hautinfektionen. Zur Linderung von Zahnschmerzen kann man die Blätter kauen. Pulverisierte, verkohlte Samen können bei Insektenstichen helfen. Die Wurzeln kommen zur Behandlung von Epilepsie, Brustschmerzen, Verstopfung und als Gegenmittel bei Schlangenbissen zum Einsatz.20

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Der ökologische Fussabdruck eines Lebensmittels hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Eine entscheidende Rolle spielen die Art der landwirtschaftlichen Produktion (konventionell vs. ökologisch), saisonale, regionale, inländische Produktion bzw. Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug, unterschiedliche Verpackungsarten und ob es sich um Frisch- oder Tiefkühlwaren handelt.21

Laut der kanadischen Organisation HEALabel liegt der CO2-Fussabdruck von Augenbohnen bei 0,56 kg CO2eq/kg, jedoch fehlen detaillierte Angaben zur Aufschlüsselung dieses Wertes.22 Zum Vergleich: konservierte schwarze Bohnen und Kidneybohnen verursachen rund 1,17 kg CO2eq/kg, getrocknete Linsen etwa 1,2 kg CO2eq/kg.30 Hülsenfrüchte erzeugen im Vergleich zu Fleisch deutlich weniger CO2-Emissionen: Der durchschnittliche CO2-Fussabdruck von Rindfleisch beträgt 61,04 kg CO2eq/kg.21

Bevorzugen Sie lokale und biologisch angebaute Bohnen. Importware aus Afrika und Asien legt einen langen Transportweg zurück, was die transportbedingten Emissionen und den CO2-Fussabdruck erhöht. Bei der Zutat Ananas erläutern wir den Einfluss der verschiedenen Transportmittel wie Schiff und Flugzeug auf die Grösse des Fussabdrucks.

Der Wasserfussabdruck von Kuhbohnen beträgt 6906 l/kg, basierend auf Daten zu getrockneten Samen.22,23 Für unreife Augenbohnen liegen uns keine spezifischen Daten vor, jedoch ist anzunehmen, dass sie aufgrund ihrer früheren Ernte weniger Wasser verbrauchen als ausgereifte Exemplare.

Kuhbohnen dienen auch als Zwischenfrüchte und zur Gründüngung. Man baut sie vor Hauptfrüchten wie Hirse, Mais oder Zuckermelonen an, da sie den Boden mit organischen Bestandteilen anreichern.24,25,26 In Form von Gründüngung leisten die Leguminosen einen wichtigen Beitrag für Ökosysteme und landwirtschaftlich genutzte Böden. Augenbohnen sind in der Lage, eine Symbiose mit Knöllchenbakterien einzugehen. Diese Bakterien stellen der Pflanze Stickstoff zur Verfügung, den sie aus der Luft fixieren. Dadurch benötigt die Pflanze für ihr Wachstum wenig oder gar keinen zugeführten Stickstoff, was den Einsatz umweltschädlicher Stickstoffdünger überflüssig macht.7

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

Augenbohnen dienen nicht nur als Nahrungsmittel für Menschen, sondern liefern auch wertvolles Futter für Nutztiere. LandwirtInnen füttern ihre Tiere mit Samen, Blättern, Stängeln und Heu der Pflanze. In tropischen und subtropischen Regionen verbessern Augenbohnen die Futterqualität, da sie reich an Protein, Vitaminen und Mineralstoffen sind, und tragen so zu einer besseren Versorgung der Nutztiere bei.29

Weltweites Vorkommen - Anbau

Die Augenbohne stammt ursprünglich aus Afrika und ist heute weltweit verbreitet. Der Anbau der Kuhbohne erfolgt in Afrika, Südamerika, den USA, Mexiko, Australien und Asien. In Europa ist sie seltener anzutreffen, kommt aber gelegentlich im Mittelmeerraum vor, etwa in Spanien, Italien, Portugal, Griechenland und Zypern.2,8 Afrika, insbesondere Nigeria und Niger, produziert weltweit die meisten Kuhbohnen.9

Wild zu finden

Die Augenbohne (Vigna unguiculata) umfasst 13 offiziell anerkannte Unterarten.20 Dazu gehören u.a. die beiden kultivierten Bohnenarten Catjangbohne (Vigna unguiculata ssp. cylindrica) und die Spargelbohne (Vigna unguiculata ssp. sesquipedalis). Vigna unguiculata ssp. unguiculata bezeichnet die kultivierte Augenbohne, während die Unterarten ssp. dekindtiana und ssp. menensis als verwandte Wildformen gelten.20,27

Anbau - Ernte

Vigna unguiculata ist eine einjährige, krautige Leguminose mit aufrechtem, halbaufrechtem bis kriechendem oder kletterndem Wuchs.4,9 Sie bildet eine Pfahlwurzel mit oberflächennahen Seitenwurzeln, an denen sich Knöllchenbakterien bilden. Ähnlich wie die Spargelbohne zeichnet sie sich durch eine hohe Hitze- und Dürretoleranz aus.9

Die Blätter sind wechselständig und dreiteilig gefiedert. Das erste Blattpaar ist gegenständig angeordnet. Die Form der Blätter variiert von linear-lanzettlich bis eiförmig. Die achselständigen Blütenstände enthalten nur wenige Blüten (2 bis 4). Die Blüten sind von grau-weiss über gelb, rot bis violett gefärbt. Die Hülsen von Augenbohnen sind bleistiftförmig dünn und leicht halbmondförmig gebogen. Junge, frische Hülsen besitzen eine grüne Farbe. Während der Reife können sie sich ins Bräunliche verfärben. Die Schoten sind in der Regel 20-30 cm lang und haben länglich bis quadratisch oder runde Samenformen (6-8 x 4-6 mm).9

Kuhbohnen lassen sich auch im eigenen Garten anbauen. Mehr dazu finden Sie bei der Zutat Augenbohnen (roh).

Weiterführende Informationen

Die Augenbohne gehört zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchte (Fabaceae). Sie reiht sich in die Gattung Vigna ein, die mind. 100 subtropische und tropische Arten umfasst, die hauptsächlich in Afrika und Asien verbreitet sind. Neun dieser Arten hat man domestiziert, zwei davon in Afrika und sieben in Asien. Die afrikanische Vigna beinhaltet die Augenbohne (Vigna unguiculata) und die Bambara-Erdnuss (Vigna subterranea). Die asiatische Vigna gliedert sich in die Mungbohne (Vigna radiata), Urdbohne (Vigna mungo), Mottenbohne (Vigna aconitifolia), Azukibohne (Vigna angularis), Reisbohne (Vigna umbellata) sowie Vigna trilobata und Vigna reflexo-pilosa.28

Alternative Namen

Die Augenbohne heisst auch Kuhbohne, Schwarzaugenbohne und Schlangenbohne. Weitere Bezeichnungen sind Kuherbse, Kundebohne oder Langbohne. Viele dieser Namen verdankt sie dem charakteristischen schwarzen Fleck um ihren weissen Nabel, der wie ein Auge aussieht. Im Englischen ist sie unter Namen wie cowpea, black-eyed pea, bachapin bean, southern pea, crowder pea, China pea und cow gram bekannt.9

Sonstige Anwendungen

In Nigeria kultivieren die Menschen die Kuhbohne auch wegen ihrer starken Pflanzenfasern, die sich zur Herstellung von Fischereiausrüstung und hochwertigem Papier eignen. Die getrockneten Samen sind eine gute Alternative zu Kaffee.20

1.

Green pods
As soon as the baby pods appear they can be eaten. These young immature pods can be stir fried whole or chopped and eaten as “snaps” like a green bean. The younger pods are more tender. Once they elongate, the peas will start to form and they will get more fibrous and less desirable to eat. If you try to shell the peas during the green stage, it will be very difficult to separate the peas from the fleshy pod.

Yellow pods
The yellow pod stage is ideal for shelling and cooking black eyed peas. At this point, the peas are mature and plump with high water content. Shelling is very easy at the yellow pod stage. They cook quickly (10 minutes) in a boiling pot or stir fry with a lid to help cook them.

Brown pods
Once the pods and beans start to dry, they turn brown. Let them dry completely if you would like to save the seeds to replant, or store them to cook later as a dry bean. To prepare the dry beans to eat, soak them in water to rehydrate, drain and rinse, then boil in a pot for 30 minutes or longer until they are tender. Stir the beans throughout the cooking process a few times and salt to taste.

Website

Institute Of Food And Agricultural Sciences IFAS, University of Florida. Are My Black Eyed Peas Ripe? 2020. 

2.

Website

UKB Universitätsklinikum Bonn. Zentrum für Kinderheilkunde. Informationszentrale gegen Vergiftungen: Gartenbohne (Phaseolus vulgaris). 2024.

3.

When to Pick Black-Eyed Peas

Originating in subtropical Asia, black-eyed peas are actually legumes rather than peas. They are a common celebratory feature of many New Year’s Day meals in the southern United States. Although a popular crop in that region, black-eyed peas are actually cultivated around the globe, yet many of us only know them as the dried white bean with a black 'eye.' Black-eyed peas can actually be harvested as either a fresh snap bean about 60 days post germination or as a dry bean after about 90 days of growing time. They are sown after the last frost or can be started inside four to six weeks before the last frost, although they don’t respond as well to transplanting as direct sowing. A better idea to get an early start is to lay down black plastic to warm the soil and then direct seed.

How to Harvest Black-Eyed Peas

Both bush and pole varieties are available, but either type will be ready to harvest in about 60 to 70 days for snap beans. If you are harvesting black eyed peas for dried beans, wait until they have been growing for 80 to 100 days. There are a number of methods to harvest black-eyed peas for dried beans. The easiest is to wait to start picking the black-eyed peas until they are dry on the vine. Bush beans begin producing before pole beans and usually become ready to harvest all at once. Stagger planting every two weeks will keep the bush beans producing longer. You can begin picking black-eyed peas for snap beans when the pods are 3 to 4 inches (8-10 cm.) in length. Pick them gently so you don’t take the entire vine with the pods. If you want to harvest for shelling beans or dry beans, leave the pods on the vines to dry completely. Wait to harvest until the pods are dry, brown, and you can see the beans almost bursting through the pods. Shell the pods and allow the peas to dry thoroughly. Store them in an airtight container in a cool, dry area for at least a year. Add the empty hulls to your compost pile.

Website

Gardeningknowhow com: How To Harvest Black-Eyed Peas – Tips For Picking Black Eyed Peas. 2024.

4.

Die meisten Bohnen werden bereits 2 bis 3 Monate nach der Ernte reif und können für den Verzehr der ganzen Hülse geerntet werden. Für Bohnen, die beispielsweise im Mai gesät wurden, ist die Haupterntezeit im Juli und August. Legen Sie die Bohnenkerne erst im Juni in die Erde, verschiebt sich die Erntezeit in den Frühherbst. Wer Trockenbohnen ernten möchte, sollte warten, bis die grünen Hülsen ausgetrocknet und spröde sind. Dies ist bei sonnig warmer Herbstwitterung Ende September oder Anfang Oktober der Fall. 

Website

Plantura garden: Bohnen ernten, lagern und haltbar machen. 2024.

5.

Most gardeners plant cowpea seeds directly outdoors, once the danger of frost has passed. Water seeds well to speed up germination.

Plant the cowpea seeds 2-3 inches apart, ½ inch deep directly into warm soil.

Different varieties of cowpeas have different growing habits. Some cowpeas climb like pole beans while others form compact plants like bush beans.

When and How to Harvest for Food Consumption

For culinary use, cowpeas can be harvested early, like green beans, or later in the season when the pods are dry and brittle, and the seeds inside are hard.

Website

Seedsavers org: Growing Guide: Cowpeas. 2024

6.

Website

USDA (United States Department of Agriculture). Nährwerttabellen.

7.

The nutritional profile of cowpea grain is similar to that of other pulses with a relatively low fat content and total protein content that is two- to fourfold higher than cereal and tuber crops.With recognised nutritional value, cowpea can be consumed such as mature beans (i.e. dried grain), green beans or green pods. The cowpea leaves also can be consumed as food. 

Resistant starch is associated with reduced glycemic response, which can be beneficial to insulin-resistant individuals and those with diabetes. Carbohydrates that are digested slowly also result in a low glycemic index (GI). The consumption of low GI foods could prevent the emergence of several diseases, such as obesity, diabetes, cardiovascular diseases and even certain cancers. Other important constituents in cowpea seeds are the α-galactosides, with a recognized prebiotic function.

The health organizations around the world recommend consuming legumes as part of a healthy diet, particularly because they have an important role in the control and prevention of chronic non-communicable diseases (NCDs) such as diabetes, cardiovascular diseases and cancer. The legumes also favour the control of body weight, since they give greater satiety, prevent the accumulation of fat at the abdominal level and regulate blood sugar levels.

Prebiotics are non-digestible food ingredients that selectively stimulating the growth and/or activity of one or a limited number of beneficial bacteria in the colon. The prebiotics resist hydrolysis by digestive enzymes and/or are not absorbed in the upper part of the gastrointestinal tract and pass into the large bowel and promote the growth of Bifidobacterium and Lactobacillus, contributing for the right balance of intestinal bacterial flora and the immune system. The growth of Bifidobacterium and Lactobacillus to dominate pathogenic organisms and thus invigorate human health is facilitated by certain oligosaccharides. Cowpea seeds are rich in α-galactosides (raffinose, stachyose and verbascose), also known as the raffinose family oligosaccharides.

The α-galactosides are beneficial compounds when ingested in amounts up to 3 g day−1. However, when consumed in high doses the α-galactosides can cause flatulence and interference with the absorption of other nutrients during the digestive process. As RFO act as substrate for intestinal bacteria, they are also considered as prebiotics. The Galactosyl-cyclitols, present in legume seeds, are considered as important phytochemicals related to disease prevention.

Cowpea is a good source of dietary phenolics mainly phenolic acids, flavonoids and anthocyanins and proanthocyanidins. These compounds are reportedly responsible for the antioxidant and other health promoting properties of cowpea. Phenolic compounds (tannins, flavonoids and phenolic acids) are secondary metabolites in plants and are present in some plant foods. Phenolic compounds are responsible for various beneficial effects in a multitude of diseases. Phenolic compounds have antioxidant properties and ability to modulate the activity of various enzymes. These phenolics are also potent inhibitors of a-amylase and a-glucosidase, the two important enzymes involved in the regulation of glucose homeostasis.

Carotenoids, precursors of vitamin A, are also present in cowpea contributing to the antioxidant compounds provided by this legume. Among the carotenoids present in cowpea seeds, lutein makes up over 70.0%.Other carotenoids present in cowpea are

Conventional processing methods, such as soaking, boiling, germination and fermentation, are widely used to decrease the content of these undesirable components, which results in enhanced acceptability and nutritional quality in addition to optimal utilisation of this legume as human food.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.5772/intechopen.79006

Book

Carneiro Da Silva A, Da Costa Santos D et al. Cowpea: A Strategic Legume Species for Food Security and Health. In: Jimenez-Lopez JC, Clemente A (Ed). Legume Seed Nutraceutical Research. IntechOpen; 2018. 

8.*

Cowpea is also traditionally cultivated in some Mediterranean countries,3 although it is not widespread in Europe.

cowpea grain is more or less the same as other pulses, with a relatively low-fat content and high total protein concentration. Cowpea is considered as a nutrient dense food with low energy density.

The total protein content of cowpea is approximately two- to four-fold greater than cereal and tuber crops.20,21 Moreover, compared to cereal grains, cowpea protein is a rich source of the amino acid lysine and is used as a natural complimentary food with cereals.5 However, it is deficient in methionine and cysteine compared to animal proteins.22 Cowpea is considered as an incredible source of many other health-promoting components, such as soluble and insoluble dietary fiber, phenolic compounds, minerals, and many other functional compounds, including B group vitamins.23,24 Thus, cowpea contributes greatly toward improving the quality of human health by offering a number of health benefits.

All of these beneficial effects exerted by cowpea are attributed to the presence of phytochemicals, resistant starch, dietary fiber and a low-fat content, along with beneficial unsaturated fatty acids. The low glycemic index of cowpea is attributed to the action of resistant starch and dietary fiber, which attenuate insulin responses and reduce hunger.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1002/jsfa.9074

Study: weak evidence

Jayathilake C, Visvanathan R et al. Cowpea: an overview on its nutritional facts and health benefits. Journal of the Science of Food and Agriculture. 2018;98(13):4793–4806.

9.*

Cowpea seeds contain relatively higher amount of lysine compared to most cereal grains.

Cowpea is also a good source of minerals and vitamins (Cruz and Aragão 2014), most importantly, vitamin C (Tresina and Mohan 2011; Etokakpan et al. 1983) and carotenoids (Hashim and Pongjata 2000).

Even though cowpea is a very good source of protein and other nutrients, the presence of antinutritional factors brings about nutritional implications. Major antinutritional factors include tannin, protease inhibitors (trypsin inhibitors and chymotrypsin inhibitors), lectins, phytic acid, oxalic acid and flatulence-causing oligosaccharides. Intake of these substances over a long period of time is supposed to cause some adverse health effects because these compounds can interact with macro- and micronutrients, impairing their absorption during digestion, thus reducing the bioavailability of nutrients. However, in recent years, it has been suggested that they also have some beneficial health effects to human . For instance, tannin and phytic acid possess anticancer properties. Phytic acid is believed to prevent colon cancer by reducing oxidative stress in the lumen of the intestinal tract by the iron chelating effect.

Phytic acid (myo-inositol-(1,2,3,4,5,6)hexakisphosphate) is the major phosphorus storage compound in plants (Madsen and Brinch-Pedersen 2016). It has the ability to bind essential dietary minerals (zinc, iron, calcium, magnesium, copper and manganese), proteins and starch, thereby reducing their bioavailability.

Cowpea seeds contain enzyme inhibitors such as protease inhibitors, trypsin and chymotrypsin inhibitors and amylase inhibitors. Trypsin inhibitors impair digestion and absorption of dietary protein by strongly inhibiting trypsin activity.

The presence of the α-galactosides such as raffinose, stachyose and verbascose is also reported to have adverse effects on nutritional value of the cowpea (Khattab and Arntfield 2009). α-Galactosides withstand the digestion in the human gastrointestinal tract due to lack of secretion of α-galactosidases. In the caecum, undigested α-galactosides undergo fermentation by anaerobic microflora composed mainly of Bifidobacterium, Bacteroides, Fusobacterium and Clostridium spp. Fermentation also leads to the formation of various gases such as hydrogen, carbon dioxide and methane and short-chain fatty acids such as acetate, butyrate and propionate causing flatulence.

Tannins are primarily located in seed coat of cowpea. Thus dehulling of seed can decrease the tannin content of cowpea and improves their nutritional quality. Cowpea grains are reported to contain an array of polyphenols, which exert beneficial health effects. Polyphenols are concentrated in the seed coat; thus, processing technologies that remove the seed coat will almost entirely eliminate the polyphenols, besides eliminating valuable dietary fibre. However, thermal processes such as moist heat cooking used to prepare cowpea preparations reported to have limited effect on the profile of these compounds; thus their benefits are likely retained in such products (Awika and Duodu 2017).

Cowpea is originated and domesticated in Africa (Goncalves et al. 2016; Lazaridi et al. 2017; Richard 1847). Nowadays, it is widely grown in many other parts of the world as well such as Latin America, Europe, Asia and the United States (FAOSTAT 2019). However, Africa remains the leading producer of cowpea even today.

Phänotypes vgl. Figure 1 cowpea seeds of different varieties

Narrativer Review / Buchkapitel in wissenschaftlicher Publikation

DOI: 10.1007/978-3-030-41376-7_6

Study: weak evidence

Sivakanthan S, Madhujith T et al. Cowpea. In: Manickavasagan A, Thirunathan P (Ed.) Pulses: Processing and Product Development. Cham: Springer International Publishing; 2020. S. 99–117.

10.*

Increased legume consumption as part of a low-GI diet lowered HbA1c values, BP, heart rate, and estimated absolute CHD risk. These data provide support for the use of legumes as a specific food option to lower the dietary GI in type 2 DM and for the recommendations to increase low-GI food consumption by many national diabetes associations.

In conclusion, legume consumption of approximately 190 g per day (1 cup) seems to contribute usefully to a low-GI diet and reduce CHD risk through a reduction in BP. This effect of legumes seems analogous to that seen with acarbose, which also transforms the dietary carbohydrate into a more slowly digested low-GI form and has been associated with a reduced rate of hypertension and CHD events in prediabetic individuals.

The respective CHD risk reduction on the low-GI legume diet was −0.8% (95% CI, −1.4% to −0.3%; P = .003), largely owing to a greater relative reduction in systolic blood pressure on the low-GI legume diet compared with the high wheat fiber diet (−4.5 mm Hg; 95% CI, −7.0 to −2.1 mm Hg; P < .001).

Randomisierte kontrollierte Studie in wisschenschaftlichem Journal

DOI: 10.1001/2013.jamainternmed.70

Study: strong evidence

Jenkins DJA, Kendall CWC et al. Effect of Legumes as Part of a Low Glycemic Index Diet on Glycemic Control and Cardiovascular Risk Factors in Type 2 Diabetes Mellitus. A Randomized Controlled Trial. Archives of Internal Medicine. 2012;172(21):1653–1660.

11.*

Observational studies have shown that dietary fiber intake is associated with decreased risk of cardiovascular disease.

Dietary fiber can be used as a dietary change to complement statin monotherapy in lowering total and LDL-Cholesterol and to reduce the prescribed dose of statin, decrease the side effects, and improve drug tolerability.

Dietary fiber adds bulk to the diet, adsorbs and sequesters cholesterol, and thus decreases hepatic absorption and increases excretion through bile and fecal lipids and bile acids.

Water-insoluble fibers have rapid gastric emptying, and as such may decrease the intestinal transit time and increase fecal bulk, thus promoting digestive regularity. In addition to dietary fiber, isolated and extracted fibers are known as functional fiber and have been shown to induce beneficial health effects when added to food during processing.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.3390/nu11051155

Study: weak evidence

Soliman GA. Dietary Fiber, Atherosclerosis, and Cardiovascular Disease. Nutrients. 2019;11(5):1155.

12.*

 Since then, many case-control studies reported an inverse association between dietary fiber intake and the risk of colorectal cancer (2-6). Furthermore, many animal models show different inhibitory effects of various types of fiber on colon tumor development (7-9). 

In this cohort of Japanese population, dietary fiber intake was inversely associated with colorectal cancer risk. The association was stronger for the risk of colon cancer, and no clear relationship was observed for rectal cancer risk. In addition, no material differences appeared in the strength of associations with the risk between soluble and insoluble dietary fiber.

Many possible mechanisms have been proposed to explain putative risk-reducing effect of increased dietary fiber intake (7-9). When entering the large bowel, fiber increases stool bulk and dilutes fecal carcinogens. It also shortens fecal transit time and, thus, reduces the contact of the colon epithelium to carcinogens in stool. Indeed, severe constipation (bowel movement every 6 days or less) was linked with the risk of female colorectal cancer in the JACC Study (45). 

Prospektive Kohortenstudie in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1158/1055-9965.EPI-06-0664

Study: moderate evidence

Wakai K, Date C et al. Dietary fiber and risk of colorectal cancer in the Japan collaborative cohort study. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2007;16(4):668-675.

13.*

Although α-galactosides are considered as the main flatus-causing factors, they are also involved in several important functions during plant and seed development and beneficially stimulate the growth and activity of living bifidobacteria and lactobacilli in the human colon.

The best-known α-galactosides are raffinose, stachyose, verbascose, and ajugose.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1080/10408390701326243

Study: weak evidence

Martínez-Villaluenga C, Frias J, Vidal-Valverde C. Alpha-Galactosides: Antinutritional Factors or Functional Ingredients? Critical Reviews in Food Science and Nutrition. 2008;48(4):301–316.

14.*

"There is abundant evidence that a reduction in dietary sodium and increase in potassium intake decreases BP, incidence of hypertension, and morbidity and mortality from CVD. However, there is no credible evidence that existing policies have been effective in achieving population goals for dietary sodium and potassium intake in the USA."

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1097/MOL.0000000000000033

Study: weak evidence

Whelton PK, He J. Health effects of sodium and potassium in humans. Current Opinion in Lipidology. 2014;25(1):75–79. 

15.*

Folates are also known as vitamin B9 and folacin, and are essential cofactors for the one-carbon transfer reactions needed for de novo biosynthesis of purines, pyrimidines, formyl-methionyl-tRNA and thymidylate and in the metabolism of several amino acids, including methionine, serine and glycine. Its deficiency is associated with several diseases, such as anemia, with abnormally large red blood cells, and depression, risk of stroke and prostate cancer.

Folates are also recognized as extremely important for women during pregnancy to reduce the risk of neural tube defects (NTD) in babies, which are among the commonest human birth defects, affecting around 1 in every 1000 pregnancies worldwide.

Experimentelle Labor-/Analysestudie (Lebensmittelzusammensetzung, pflanzenbiologisch)

DOI: 10.1016/j.jfca.2021.104357

Nascimento CP, Cipriano TM et al. Natural variation of folate content in cowpea (Vigna unguiculata) germplasm and its correlation with the expression of the GTP cyclohydrolase I coding gene. Journal of Food Composition and Analysis. 2022;107:104357.

16.*

Vitamin B1 is an essential dietary component, and deficiencies in this micronutrient underlie several diseases, notably nervous system disorders. The predominant source of dietary vitamin B1 is plant-based foods.

Narrativer Review (pflanzenbiologische Grundlagenforschung) in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1074/jbc.REV120.010918

Study: weak evidence

Fitzpatrick TB, Chapman LM. The importance of thiamine (vitamin B1) in plant health: From crop yield to biofortification. J Biol Chem. 2020;295(34):12002-12013.

17.*

Besides composition, the content of flavonols in cowpea varies significantly across various phenotypes (Ojwang et al., 2012). Based on seed coat color, the red seeded cowpea generally contain the highest amount of these compounds, averaging 870–1060 lg/ g, dry basis (Table 2), whereas white and green seeded varieties tend to have the lowest, averaging 270–350 lg/g (Ojwang et al., 2012).

For example, Ojwang et al. (2012) reported 184 lg/g (40% of total flavonols) and 121 lg/g (33% of total flavonols) glucosyl- and galactosyl-rhamnosides in a light brown (cream) and black cowpea varieties, respectively. These compounds were absent in all other cowpea varieties they tested. Other quercetin derivatives that are variety specific include the acylated forms (Table 2).

It is obvious that there is significant variation in composition and content of flavonols in cowpea based on seed coat color and genetic variety.

1. Flavan-3-ol profile of cowpea Unlike flavonols that are found in all cowpea varieties, the flavan-3-ols are only present in specific phenotypes of cowpea (Ojwang et al., 2013; Price et al., 1980). Ojwang et al. (2013) reported no detectable flavan-3-ols in white or green cowpea varieties. Our additional investigations with a diverse set of cowpea confirm the absence of these compounds in white cowpea phenotypes (not published). Other published data using the non-specific vanillin-HCl test (reported as catechin equivalents, CE) generally confirm the absence of tannins in white seeded cowpea. For example, Ene-Obong (1995) found no detectable tannins in a white cowpea variety, while Plahar, Annan, and Nti (1997) reported CE values of 0.34 mg/g for blackeyed cowpea (white seed with a black eye), compared to 6.9 mg/g for maroon red and 4.2 mg/g for a light brown variety.

In all, the evidence suggests cowpea has a unique profile of tannins that may be favorable for health promotion with reduced ‘anti-nutritional’ properties. For instance, the predominance of monomers and low MW oligomers would make the cowpea flavan-3-ols more bioavailable (Holt et al., 2002). Furthermore, glycosylation is reported to stabilize these compounds in the GI tract and further improve their bioavailability (Kitao, Ariga, Matsudo, & Sekine, 1993; Raab et al., 2010). On the other hand, because higher MW tannins are far more efficient at binding nutrients (Cheynier et al., 1997; Yoneda & Nakatsubo, 1998), the overall adverse effect of cowpea tannins on nutrient digestion and absorption may thus be modest. Most published literature that mention antinutritional properties of cowpea tannins provide little direct data, and are mainly based on presumption that positive vanillin-HCl assay automatically suggests presence of ‘harmful’ tannins, or are based on in vitro assays of questionable predictive value.

Various reports provide some evidence of anti-cancer properties of cowpea which have been demonstrated using in vitro and in vivo assays. These anti-cancer properties have been shown using such parameters as inhibition of oxidative DNA damage, antiproliferative effects against cancer cells and induction of Phase II detoxifying enzymes.

One of the most important events thought to trigger development of coronary heart disease is oxidation of low density lipoprotein (LDL) (Regnström, Ström, Moldeus, & Nilsson, 1993). The prevailing hypothesis is that macrophages (Jacob & Burri, 1996) and smooth muscle cells take up oxidised LDL and this leads to formation of fatty streaks (Baba et al., 2007) within blood vessels and development of atherosclerosis. The prevention of LDL oxidation is therefore used to demonstrate protection against cardiovascular disease and hypertension.

Narratives Review in wisschenschafltichem Journal

DOI: 10.1016/j.jff.2016.12.002

Study: weak evidence

Awika JM, Duodu KG. Bioactive polyphenols and peptides in cowpea (Vigna unguiculata) and their health promoting properties: A review. Journal of Functional Foods. 2017;38:686–697.

18.*

These grains are mainly used in mature form, but in regions such as Northeast Brazil immature grains are also widely consumed. Such people believe that immature grains (green grains) are more digestible than mature grain (dry grains), being better for consumption.

The use of food legumes for human nutrition has required the employment of a wide range of processing methods and conditions to inactivate or totally eliminate inhibitors. These methods include soaking, dehulling, germination, fermentation and chiefly common cooking.

The present study demonstrated that mature seeds have larger amounts of proteins and higher concentration of trypsin inhibitors when compared to immature seeds, and that globulins from mature seeds have with lower molecular weights, however globulins from both seeds are destroyed by trypsin after cooking treatment.

In Vitro Laborstudie

DOI: 10.1016/S0956-7135(03)00021-5

Study: weak evidence

Lima LM, Araújo AH et al. Comparative digestibility and the inhibition of mammalian digestive enzymes from mature and immature cowpea (Vigna unguiculata (L.) Walp.) seeds. Food Control. 2004;15(2):107-110.

19.*

This study has shown that IT81D-699 and TVx 3236 have desirable attributes such as high crude protein contents, low levels of phytic acid and superior nutritional quality compared with IT82E-18 and IT84S-2246-4. These cowpea lines could possibly be combined into a single cowpea line and further improved by breeders to have other desirable cooking quality, such as reduced cooking times and higher levels of water absorption during soaking.

Experimentelle Laborstudie zur Nährstoffzusammensetzung

DOI: 10.1016/j.jfca.2004.06.007

Study: weak evidence

Giami SY. Compositional and nutritional properties of selected newly developed lines of cowpea (Vigna unguiculata L.Walp). Journal of Food Composition and Analysis. 2005;18(7):665–673.

20.

Accepted Infraspecifics

Includes 13 Accepted Infraspecifics

In Nigeria some varieties of cowpea are cultivated for their strong fibre which is used to make fishing gear as well as to produce good quality paper. In the United States cowpea is grown for green manure. The dry seeds also make a good alternative to coffee.

Various parts of the cowpea are used medicinally. The leaves and seeds are applied to skin infections as a poultice, the leaves are chewed to relieve toothache and powdered carbonized seeds are applied to insect stings. The roots are used as treatment for epilepsy, chest pain, constipation and as an antidote to snakebites.

Website

Royal Botanic Gardens Kew. Plants of the World Online. Plants of the World Online. Vigna unguiculata (L.) Walp.

21.

Website

Reinhardt G, Gärtner S, Wagner T. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. Institut für Energie - und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

22.

Water footprint: high, it takes 6,906 liters of water to produce 1 kilogram of dried black-eyed peas or cowpeas / 828 gallons of water to produce 1 pound of black-eyed peas or cowpeas

Carbon footprint: low, 0.56 kg CO2e to produce 1 kilogram or 2.2 pounds of dry black eyed peas, a car driving equivalent of 1.25 miles or 2 kilometers.

Website

Healabel com: Top Black Eyed Pea Benefits + Side Effects. 2024.

23.*

Cow peas, dry 6906

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600.

24.*

DOI: 10.1016/j.heliyon.2023.e17680

Senghor Y, Balde AB et al. Intercropping millet with low-density cowpea improves millet productivity for low and medium N input in semi-arid central Senegal. Heliyon. 2023;9(7):e17680.

25.*

DOI: 10.3390/land11040581

Akter Suhi A, Mia S et al. How Does Maize-Cowpea Intercropping Maximize Land Use and Economic Return? A Field Trial in Bangladesh. Land. 2022;11(4):581.

26.*

DOI: 10.1007/s13593-023-00902-y

Marcos-Pérez M, Sánchez-Navarro V et al. Intercropping organic melon and cowpea combined with return of crop residues increases yields and soil fertility. Agron Sustain Dev. 2023;43(4):53.

27.*

According to Verdcourt (1970), cowpea has five sub- species, which are cylindrical, Sesquipedalis, dekindtiana, unguiculata and manensis. Among them, cylindrical, sesquipedalis and unguiculata are cultivated species, whereas dekindtiana and menensis are wild. It is highly self-pollinated, vigorous climbing annual, cultivated for its strikingly long draping pods which are used as vegetables.

Roy N, Dash P et al. Genotype and spacing on growth, yield and profitability of yardlong bean. Bangladesh Journal of Agricultural Research. 2022;47(2):169–189.

28.*

The Leguminosae genus Vigna is a pantropical genus comprising about 100 species mainly found in Africa and Asia (Maréchal et al., 1978). Nine Vigna species have been domesticated, two of which were domesticated in Africa and seven were domesticated in Asia. The African Vigna consists of cowpea [V. unguiculata (L.) Walp.] and bambara groundnut [V. subterranea (L.) Verdc.] (Smartt, 1990). The Asian Vigna comprises mungbean [V. radiata (L.) Wilczek], blackgram [V. mungo (L.) Hepper], moth bean [V. aconitifolia (Jacq.) Maréchal], azuki bean [V. angularis (L.) Ohwi & Ohashi], rice bean [V. umbellata (Thunb.) Ohwi & Ohashi], jungli bean [V. trilobata (L.) Verdc.] and creole bean [V. reflexo-pilosa Hayata] (Tomooka et al., 2002).

DOI: 10.1093/aob/mcs048

Kongjaimun A, Kaga A et al. The genetics of domestication of yardlong bean, Vigna unguiculata (L.) Walp. ssp. unguiculata cv.-gr. sesquipedalis. Annals of Botany. 2012;109(6):1185–1200.

29.*

SP.

Therefore, the goal of this thorough paper was to provide insight and synthesis into the dietary and phenolic status of cowpeas, as well as their impact on human and animal diets. In addition, protein, lipids, carbohydrates, vitamins, dietary fibers, minerals, and vitamins are abundant in cowpea seeds, leaves, and green pods. Cowpea is a water deficiency tolerant crop that could be used as food for humans and feed for livestock with the bulk of their macro and micronutrients. It also contains anti-nutritional elements that could be inconvenient to human and non-ruminant animal nutrition.

Narratives Review in wissenschaftlichem Journal

DOI: 10.1016/j.jafr.2022.100383

Study: weak evidence

Abebe BK, Alemayehu MT. A review of the nutritional use of cowpea (Vigna unguiculata l. Walp) for human and animal diets. Journal of Agriculture and Food Research. 2022;10:100383.

30.

Website

The big climate database. Version 1.2. Black beans, canned. Kidney beans, canned. 2025.

31.*

This review presents a comprehensive analysis of plant-based proteins from soybeans, pulses, cereals, and pseudo-cereals by examining their structural properties, modification techniques, bioactivities, and applicability in food systems. It addresses the critical need for a proper utilization strategy of proteins from various plant sources amidst the rising environmental footprint of animal protein production. The inherent composition diversity among plant proteins, their nutritional profiles, digestibility, environmental impacts, and consumer acceptance are compared. The innovative modification techniques to enhance the functional properties of plant proteins are also discussed. The review also investigates the bioactive properties of plant proteins, including their antioxidant, antimicrobial, and antitumoral activities, and their role in developing meat analogs, dairy alternatives, baked goods, and 3D-printed foods. It underscores the consideration parameters of using plant proteins as sustainable, nutritious, and functional ingredients and advocates for research to overcome sensory and functional challenges for improved consumer acceptance and marketability.

Narrativer Review in wissenschaftlichem Fachjournal

DOI: 10.3390/foods13131974

Study: weak evidence

Zhang W, Boateng ID, Xu J, Zhang Y. Proteins from Legumes, Cereals, and Pseudo-Cereals: Composition, Modification, Bioactivities, and Applications. Foods. 2024;13(13):1974.

Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen.
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