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Moong Dal (Mung Daal, bio?, roh?)

Entdecken Sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten von Moong Dal in der Küche, die allfällige Saison, Preise und gesundheitliche Vorteile. Erfahren Sie mehr über wichtige Nährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Anbau und Ökobilanz.

Die von uns zusammengetragenen Informationen zu der Zutat entsprechen dem Standard der USDA Datenbank.
 71Makronährstoff Kohlenhydrate 70.76%/28Makronährstoff Proteine 27.8%/01Makronährstoff Fette 1.44% 

Die drei Verhältniszahlen zeigen den prozentualen Gewichtsanteil der Makronährstoffe (Kohlenhydrate / Proteine / Fette) der Trockensubstanz (exkl. Wasser).  In der Sprache Englisch sind Ballaststoffe als Bestandteil des Kohlenhydrat-Anteils gerechnet. Die Umrechnung von Gewicht in kcal erfolgt nach dem von der USDA verwendeten "Atwater system". 

Davor ersehen Sie den Wasseranteil, gerundet auf ganze %.

Ω-6 (LA, 0.1g)Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure (LA) : Ω-3 (ALA, 0.5g)Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA) = 1:4

Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren soll insgesamt 5:1 nicht überschreiten. Link zu Erklärungstext.

Hier essenzielle Linolsäure (LA) 0.13 g zu essenzieller Alpha-Linolensäure (ALA) 0.52 g = 0.25:1.
Verhältnis Total Omega-6- = 0.13 g zu Omega-3-Fettsäuren Total = 0.52 g = 0.25:1.
Im Durchschnitt benötigen wir pro Tag je ca. 2 g LA und ALA, aus denen ein gesunder Körper auch EPA und DHA etc. herstellt.

Moong Dal bezeichnet meist die geschälten, halbierten Mungbohnen (Vigna radiata). Sie sind besonders beliebt für die Zubereitung von herzhaften Eintöpfen und Currys. Roh lässt sich Moong Dal nicht essen. Im Handel auch in Bio-Qualität erhältlich.

Verwendung in der Küche

Der Begriff Dal bezeichnet geschälte, gespaltete, getrocknete Hülsenfrüchte, wie Linsen, Kichererbsen oder Erbsen sowie das daraus zubereitete Gericht: ein würziges, pikantes Eintopfgericht oder eine herzhafte Currysuppe mit breiiger Konsistenz, die der indischen und pakistanischen Küche entspringt. Moong Dal (Mung Daal) bezieht sich dabei auf die getrockneten, halbierten Mungbohnen.

Welche Varianten von Moong Dal gibt es? In der Küche kommen zwei Varianten zum Einsatz. Für das erste verwendet man die ganzen Mungbohnen mit Schale, es zeigt dadurch eine grüne Farbe. Das zweite besteht aus geschälten Mungbohnen und weist eine gelbe, gelegentlich auch weisse Färbung auf. Durch die fehlende Schale fällt die Kochzeit kürzer aus, und auf das Einweichen lässt sich problemlos verzichten. Geschältes Moong Dal nimmt den Geschmack von Gewürzen besonders gut an. Beide haben gegenüber anderen Hülsenfrüchten den Vorteil, dass sie leichter verdaulich sind.

Wie lässt sich Moong Dal zubereiten? Mungbohnen sind wegen des enthaltenen Phasins giftig, daher nicht für den Rohverzehr geeignet und erfordern eine Kochzeit.10 Ungeschälte Hülsenfrüchte profitieren vom Einweichen über mehrere Stunden oder über Nacht. Danach genügt ein Kochvorgang von etwa 20–30 Minuten. Geschälte Mungbohnen benötigen kein Einweichen, ähnlich wie rote Linsen. Es genügt, die getrockneten Mungbohnen vor der Verwendung sorgsam abzuspülen und für 12-15 Minuten zu garen. Üblicherweise gart Moong Dal so lange, bis eine weiche, sämige Textur entsteht, die dennoch etwas Struktur und einen feinen Biss bewahrt. Für eine breiige Konsistenz genügt eine längere Garzeit mit etwas zusätzlichem Wasser.

Moong Dal ist sehr eiweissreich und eignet sich daher besonders bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung. Die Zubereitung bietet zahlreiche Möglichkeiten und die Zutaten lassen sich nach Belieben variieren. Häufig entsteht ein Dal mit Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und diversen Gewürzen wie gemahlenem Kreuzkümmel, Kurkuma, Currypulver, Chili-Paprika, Pfeffer und Garam Masala. Zusätzlich passen weitere Hülsenfrüchte sowie Gemüse wie Tomaten, Spinat, Kartoffeln, Mangold oder Auberginen. Zum Kochen kommen je nach gewünschter Konsistenz und Geschmack Wasser, Gemüsebrühe, Kokosmilch oder gehackte Tomaten zum Einsatz. Ein besonders cremiges Ergebnis entsteht durch die Zugabe von Sojajoghurt. Frische Korianderblätter, Granatapfelkerne und Zitronensaft harmonieren besonders mit dem aromatischen Geschmack des Dals.

Mit Moong Dal lassen sich zudem wärmende Suppen kreieren, wie die indische würzige Suppe Rasam. Diese kommt häufig als Vorspeise auf den Tisch und erhält durch püriertes Moong Dal eine besondere Fülle. Neben den klassischen Gewürzen munden Bockshornklee, Mungobohnensprossen, Kresse sowie Nüsse und Samen wie geröstete Kürbiskerne und Hanfsamen als Topping. Suppen, die als Zutat rote Linsen enthalten, lassen sich für mehr Abwechslung problemlos mit Moong Dal zubereiten, da es sich beim Kochen bezüglich Garzeit und Konsistenz ähnlich verhält.

In indischen Rezepten erscheint Moong Dal neben dem klassischen Curry auch in Khichdi, einem Eintopf mit Reis. Zudem in den frittierten Teigbällchen Vadas und den dünnen, knusprigen Pfannkuchen Dosas. Auch in traditionellen indischen Süssspeisen wie Laddu und Halva findet Moong Dal in Pulverform Einzug.

Neben den klassischen indischen Gerichten und Zubereitungsvarianten munden die Hülsenfrüchte auch in asiatischen Gemüsepfannen. Dafür gart Moong Dal bissfest und kommt anschliessend zusammen mit Gemüse wie Frühlingszwiebeln, Lauch, Karotten, Brokkoli, Shiitake-Pilzen und Chinakohl in die Pfanne. Sojasauce und Limettensaft runden das Gericht aromatisch ab.

Veganes Rezept für Moong Dal mit Spinat

Zutaten (für 2 Personen): 200 g Moong Dal, 1 Zwiebel, 250 g frischer Spinat (bio), 2 Knoblauchzehen (bio), Saft einer halben Bio-Zitrone, 1 EL Rapsöl, 200 ml Kokosmilch, 750 ml Wasser, 1 EL fein gehackter Ingwer (bio), 1 grüne Chilipaprika, 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1 TL gemahlener Kurkuma, 1 halber TL gemahlener Koriander, schwarzer Pfeffer, Salz, Korianderblätter, Granatapfelkerne, 1 EL Sojajoghurt.

Zubereitung: Die halbierten Mungbohnen mit Wasser waschen und abtropfen lassen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chilischote fein hacken. Das Rapsöl im Topf erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Anschliessend Ingwer und Knoblauch hinzugeben. Kurz warten und dann die Gewürze und das Moong Dal untermischen. Kokosmilch und Wasser hinzufügen und alles für ungefähr 20 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf mehr Wasser beimengen. Zuletzt den Spinat hinzugeben und weiterköcheln, bis der Spinat zusammenfällt. Zum Schluss mit Zitronensaft verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional das fertige Moong Dal mit einem Esslöffel Sojajoghurt, frischen Korianderblättern und Granatapfelkernen garnieren.

Vegane Rezepte mit Moong Dal finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".

Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen:
Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler
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Einkauf - Lagerung

Sie erhalten Moong Dal ganzjährig, vorwiegend in Asia-Läden, exotischen Supermärkten, im Naturkost-Fachhandel, in gut sortierten Reformhäusern und in Bio-Supermärkten, wie Denn's Biomarkt und Alnatura. Auch in Online-Shops können Sie die gebrochenen Mungbohnen kaufen. Supermarktketten wie Coop, Migros, Denner, Volg, Spar, Rewe, Billa, Edeka, Aldi, Lidl oder Hofer führen Moong Dal in der Regel nicht in ihrem Sortiment.

Meist gibt es 2 Varianten zu kaufen: Ungeschältes (grünes) und geschältes Moong Dal. Finden Sie es unter dem Namen Moong Dal Chilka, bezieht sich der Begriff "Chilka" auf die Schale und meint die ungeschälte Version. Häufig erscheint das Produkt im Handel auch unter dem Namen Mung Daal.

Konventionelles Moong Dal ist wegen der möglichen giftigen Beizung zu meiden. Deswegen ist es wichtig, darauf zu achten, dass es aus biologischer Produktion stammt.

Die Verfügbarkeit von Moong Dal ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.

Tipps zur Lagerung

Getrocknete, halbierte Mungbohnen lagern Sie am besten unter dunklen, trockenen und kühlen Bedingungen. So bleiben sie bis zu einem Jahr oder länger haltbar.

Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien

Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.

Moong Dal liefert 312 kcal pro 100 g. Mit 23 g/100g Eiweiss ist es eine sehr gute pflanzliche Eiweissquelle. Es enthält 59 g/100g Kohlenhydrate und 1,2 g/100g Fett. Mit 17 g/100g Ballaststoffen deckt es rund 69 % des Tagesbedarfs.1

Mungbohnen zeichnen sich, wie Sojabohnen, Goabohnen und Quinoa, durch ein ausgezeichnetes Aminosäurenprofil aus. Die Aminosäurenzusammensetzung ist besonders gut, da alle acht essenziellen Aminosäuren enthalten sind. Der Gehalt an Tryptophan liegt bei 1,2 g/100g und deckt 470 % des Tagesbedarfs. Die Aminosäure Isoleucin ist mit 1,9 g/100g vorhanden, was 152 % des Tagesbedarfs entspricht.1

Der hohe Lysin-Gehalt macht Moong Dal besonders wertvoll. 100 g liefern 1,8 g Lysin, was 97 % des Tagesbedarfs entspricht. Getreidesorten wie Weizen oder Reis enthalten nur wenig Lysin, das sich durch den Verzehr von Moong Dal ausgleichen lässt. Vergleichbare Lysinwerte bieten Linsen und Ackerbohnen. Phenylalanin, Valin, Threonin, Leucin und Methionin sind ebenfalls in Moong Dal enthalten, jedoch in kleineren Mengen.1

Moong Dal ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin K. 100 g verfügen über 130 µg, was 173 % des Tagesbedarfs ausmacht. Einen besonders hohen Gehalt an Vitamin K haben Mangold (830 µg/100g) und frische Petersilie (1640 µg/100g).1

Der Anteil an Folat (Folsäure) beträgt 140 µg/100g, was 70 % des Tagesbedarfs entspricht. Ähnliche Werte weisen Grünkohl und Spinat auf. Getreide, Hülsenfrüchte, Kohlgemüse und grünes Blattgemüse enthalten generell besonders viel Folat.1

Die gesamten Inhaltsstoffe von Moong Dal, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.

Wirkungen auf die Gesundheit

Es ist anzumerken, dass Studien zu den gesundheitlichen Vorteilen meist die ganze Mungbohne untersuchen. Aufgrund der ähnlichen Nährstoffzusammensetzung lassen sich die Ergebnisse aber auch auf Moong Dal übertragen.

Mungbohnen haben eine blutzuckersenkende Wirkung, die auf den niedrigen glykämischen Index der Mungbohnenstärke und den höheren Amylosegehalt im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten zurückzuführen ist. Labor- und Tierversuche weisen darauf hin, dass Mungbohnen die Enzyme α-Amylase (Pankreas) und α-Glykosidase (Darm) hemmen. Dies reduziert die Kohlenhydrataufnahme im Darm, steigert die Insulinsensitivität und senkt so den Blutzuckerspiegel.3

Sie besitzen zudem eine blutdrucksenkende Wirkung. Bei hypertensiven Ratten führte die einmalige Gabe eines Mungbohnenproteinisolats (600 mg/kg Körpergewicht) zu einem deutlich niedrigeren Blutdruck.4

Mungbohnen bestehen zu etwa 20–24 % aus Protein. Die wichtigsten Speicherproteine sind Globuline und Albumine, die etwa 60 % bzw. 25 % des Gesamtproteins ausmachen. Durch ihren hohen Proteingehalt und die gute Verdaulichkeit tragen Mungbohnen, besonders in Kombination mit Getreide, zu einer höheren biologischen Wertigkeit der Proteine in einer Mahlzeit bei. Zudem enthalten sie zahlreiche essenzielle Aminosäuren. Während des Keimprozesses steigt der Gehalt frei verfügbarer Aminosäuren deutlich an, da proteolytische Enzyme die Proteine in kleinere Peptide und Aminosäuren zerlegen.19

Insgesamt kann der regelmässige Verzehr von Mungbohnen die Darmflora positiv beeinflussen, die Aufnahme toxischer Substanzen verringern, das Risiko für Hypercholesterinämie und koronare Herzkrankheiten senken und vor Krebs schützen.19

Darmblähungen nach dem Verzehr von Bohnen entstehen durch die enthaltenen Oligosaccharide wie Raffinose, Stachyose und Verbascose. Im Vergleich zu roten Bohnen und Linsen enthält Moong Dal weniger Stachyose, was die Verdauung erleichtert. Durch Fermentation lässt sich der Blähungsfaktor zusätzlich verringern.7

Darüber hinaus ist der Verzehr von Mungbohnen mit der Regulierung des Fettstoffwechsels verbunden, was sich an ihrer hypolipidämischen Wirkung zeigt. Zudem erwies sich die Mungbohne als wirksames hepatoprotektives Mittel, das die Leberenzymaktivitäten und die Leberhistologie dosisabhängig verringert. Neben leberschützenden Effekten fanden Forschende bei Hamstern auch cholesterinsenkende Eigenschaften, die sich nach der Keimung noch verstärkten.6 Die leberschützende Wirkung ist nicht nur auf die bioaktiven Verbindungen, sondern auch auf die Ballaststoffe und Proteine sowie ihre Zusammensetzung aus spezifischen Aminosäuren und bioaktiven Peptiden zurückzuführen.3

Sekundäre Pflanzenstoffe

Viele gesundheitliche Wirkungen von Moong Dal kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.

Moong Dal enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:2

  • Isoprenoide: Terpenoide; Triterpene und -terpenoide: Steroide (Beta-Sitosterol, Campesterol, Stigmasterol), Saponine
  • Polyphenole: Flavonoide: Isoflavone (Daidzein, Genistein, Genistin), Flavonole (Quercetin, Kaempferol, Myricetin, Rutin, Isoquercitrin), Flavone (Vitexin, Isovitexin), Flavanole (Catechin, Epicatechin); Tannine; Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure, Vanillinsäure, Syringasäure, Shikimisäure, 4-Hydroxybenzoesäure), Hydroxyzimtsäuren (Zimtsäure, p-Cumarsäure, Kaffeesäure, Ferulasäure)
  • Sonstige Pflanzenstoffe (inkl. Protease-Inhibitoren): Phytinsäure

Die folgenden Wirkungen beziehen sich auf Mungbohnen, lassen sich aber aufgrund der ähnlichen Zusammensetzung auch auf Moong Dal übertragen.

Mungbohnen bieten eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe. Die phenolischen Verbindungen in Mungbohnen können oxidativen Stress in vitro und in vivo reduzieren, abhängig von der Dosis die Krebsentstehung verhindern und die Vermehrung von Krebszellen hemmen.5

Zusätzlich besitzen diese Hülsenfrüchte entzündungshemmende, antivirale, antimykotische (wirkt gegen Pilze) und antibakterielle Eigenschaften.2

Untersuchungen legen nahe, dass Mungbohnen chronisch degenerativen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Arthritis modulieren oder sogar vorbeugen können.2

Besonders bedeutsam für den Glukosestoffwechsel sind die Flavone Vitexin und Isovitexin, die als aktive sekundäre Pflanzenstoffe gelten.3

Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen

Bei Menschen, die von einer Birkenpollenallergie betroffen sind, können beim Verzehr von Moong Dal allergische Reaktionen auftreten. Diese Reaktion resultiert aus der strukturellen Ähnlichkeit zwischen dem Hauptallergen in Birkenpollen (Bet v 1) und dem Mungbohnenallergen (Vig r 1), wodurch es zu einer Kreuzreaktivität kommt.8

In Mungbohnen sind Antinutritiva, wie Phytinsäure, enthalten. Phytinsäure bindet an wichtige zweiwertige Kationen, wie Eisen, Zink, Calcium oder Magnesium, wodurch unlösliche Komplexe entstehen. Folglich kommt es zu einer eingeschränkten Mineralstoffaufnahme und -verwertung im Dünndarm. Mehr dazu finden Sie im Artikel zur Phytinsäure bzw. Phytat und das Einweichen oder Keimen. Weitere ernährungshemmende Faktoren, welche die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen hemmen, sind Tannine, Hämagglutinin und Trypsin-Inhibitoren. Fermentieren, Keimen, Schälen und Kochen minimieren den Gehalt an Antinährstoffen und sorgen so für eine bessere Bioverfügbarkeit.3,9 Sie sollten ganze Mungbohnen daher vor dem Verzehr einweichen und kochen.

Bohnen sind roh nicht essbar, da sie das Lektin Phasin enthalten, das für Menschen gefährlich ist. Durch ausreichendes Erhitzen und Kochen machen Sie Phasin unschädlich.10 Informationen über das Vorkommen von Phasin in Mungbohnen liegen uns nicht vor. Dennoch sollten Sie Mungbohnen oder Moong Dal vor dem Verzehr kochen, insbesondere aufgrund ihrer erwähnten Antinährstoffe.

Volksmedizin - Naturheilkunde

In Asien nutzen Menschen Mungbohnen in der Volksmedizin, um Vergiftungen, Hitzschlag und damit verbundene Symptome wie Durst, Reizbarkeit und Fieber zu behandeln. Diese positiven Effekte der Mungbohnen hängen vermutlich mit der Regulierung von Entzündungsreaktionen zusammen.19

Schon im 11. Jahrhundert beschrieb die traditionelle chinesische Medizin (TCM) Mungbohnen als Mittel, das das Gleichgewicht von Yin und Yang in den Organen unterstützt. Durch ihre "kalte" (Yin) Wirkung fördern sie die Entgiftung, unterstützen Leber und Magen, lindern Hitze und Hautausschläge, regen die Urinausscheidung an und tragen zu gesunder, strahlender Haut bei.22

Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl

Die Auswahl der vorherigen Kulturpflanzen (Vorfrucht) spielt eine entscheidende Rolle bei der Optimierung der Energieeffizienz, der Nachhaltigkeit und der Minimierung der Umweltbelastung im Rahmen der Mungbohnenproduktion. Eine Studie im Iran verglich den CO2-Fussabdruck von Mungbohnen, die man nach Weizen, Raps und Gerste als Vorfrüchte anbaute. Dabei ergab sich ein CO2-Fussabdruck von 1,05 kg CO2eq/kg (Weizen), 1,22 kg CO2eq/kg (Raps) bzw. 1,11 kg CO2eq/kg (Gerste). Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Weizen im Vergleich zu Gerste und Raps als Vorkultur nachhaltiger ist, wenn man die produzierte Menge an Mungbohnen in kg betrachtet.12

Ermittelte Werte für die Treibhausgasemissionen in Europa und Amerika liegen bei Sojabohnen zum Vergleich bei 0,38-1,3 kg CO2eq/kg und bei braunen Bohnen bei 0,68 kg CO2eq/kg. Bei grünen Bohnen betragen die Werte 0,94 kg CO2eq/kg und bei Erbsen 0,49 kg CO2eq/kg. Obwohl der ökologische Fussabdruck von Mungbohnen aufgrund niedrigerer Erträge von Leguminosen pro Hektar im Iran etwas höher ist als in Europa und Amerika, sind die Werte immer noch vergleichbar.12

Vergleicht man Leguminosen mit Fleischprodukten, so erzeugen sie eine deutlich geringere Menge an Treibhausgasen. Rinder-Hackfleisch (Bio) kommt auf einen Wert von 15,1 kg CO2eq/kg.13

Eine weitere Studie untersuchte den Wasserfussabdruck von 10 Kulturen in verschiedenen Regionen in Thailand, darunter 2 Reissorten, Mais, Sojabohnen, Mungbohnen, Erdnüsse, Maniok, Zuckerrohr, Ananas und Ölpalmen. Die Mungbohne wies mit durchschnittlich 2980 l/kg den höchsten Wasserverbrauch auf. Die Werte schwankten je nach Region zwischen 1549 und 6445 l/kg während der Trockenzeit. In der Regenzeit benötigte die Mungbohne hingegen kein zusätzliches Wasser.15 Eine weitere Studie aus Äthiopien ermittelte einen Wasserfussabdruck von 6561 l/kg, was dem oberen Bereich der thailändischen Ergebnisse entspricht.16

Die grossen Unterschiede im Wasserbedarf verschiedener Regionen lassen sich durch viele Faktoren erklären, etwa durch unterschiedliche Pflanzenvarianten, Wachstumszeiten, Bodenbeschaffenheit, klimatische Bedingungen und die regionale Wasserverfügbarkeit. Obwohl Mungbohnen im Vergleich zu anderen landwirtschaftlichen Kulturen, wie Reis, Maniok und Zuckerrohr, einen höheren Bedarf an Bewässerungswasser pro Tonne Produkt aufweisen, beanspruchen sie gleichzeitig kleinere Anbauflächen. Dadurch verringert sich ihr Gesamtbeitrag zur Wasserkonkurrenz.15

Der durchschnittliche Wasserfussabdruck von Gemüse beträgt 300 l/kg und von Getreide 1600 l/kg. Gewürze haben einen besonders hohen Wasserbedarf von ca. 7000 l/kg.11

Es ist anzumerken, dass sich die Werte für den ökologischen Fussabdruck und für den Wasserfussabdruck auf die Mungbohnen beziehen, da es für Moong Dal keine gesonderten Daten gibt.

Leguminosen wie die Mungbohne spielen durch ihre Nutzung als Gründüngung eine wichtige Rolle für viele Ökosysteme und landwirtschaftlich genutzte Böden. In Symbiose mit Knöllchenbakterien reichern sie den Boden mit Stickstoff an: Die Bakterien binden Stickstoff aus der Luft und machen ihn für die Pflanzen verfügbar. Dank der Symbiose benötigen Mungbohnen eine geringe Menge oder gar keinen zugeführten Stickstoff, um zu wachsen. Dadurch kann der Anbau weitgehend ohne umweltschädliche Stickstoffdünger erfolgen.12,14

Es ist ratsam, konventionell produzierte Mungbohnen aufgrund der häufig eingesetzten, potenziell giftigen Beizmittel zu meiden. Bevorzugen Sie stattdessen Mungbohnen aus ökologischem Anbau, um Schäden durch Pestizide an Luft, Wasser, Boden, Wäldern und anderen Umweltaspekten zu verhindern.

Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?

Tierschutz - Artenschutz

In den letzten Jahren führten die zunehmende Industrialisierung der Lebensmittelproduktion und der globale Transport von Lebensmitteln dazu, dass energie- und fettreiche, stark verarbeitete Produkte leicht verfügbar sind. Gleichzeitig geraten lokale, saisonale und ballaststoffreiche pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oft in den Hintergrund.18

Eine pflanzenbetonte Ernährung stellt eine sinnvolle Alternative dar. Wenn wir Fleisch durch pflanzliche Proteine wie Moong Dal oder andere Hülsenfrüchte ersetzen, profitieren Umwelt, Tiere und Menschen. Hülsenfrüchte liefern hochwertige Proteine, wichtige Mikronährstoffe und bioaktive Pflanzenstoffe. Mehr pflanzliche Lebensmittel auf dem Teller tragen dazu bei, die Umwelt zu schonen, das Tierwohl zu schützen und die Gesundheit zu fördern.18

Weltweites Vorkommen - Anbau

Moong Dal ist der Samen von Vigna radiata und stammt ursprünglich vom indischen Subkontinent.20

Vor etwa 3500 Jahren begannen Bauern in Indien, Mungbohnen (Vigna radiata L.) zu kultivieren und den Anbau der Hülsenfrucht grossflächig auszuweiten. Anschliessend breitete sich diese Bohnenart von Indien nach China und verschiedenen Regionen Südostasiens aus.2 Heute erstreckt sich der Anbau weltweit über mehr als 7,3 Millionen Hektar, was etwa 8,5 % der globalen Hülsenfruchtfläche entspricht.21 In vielen asiatischen Haushalten ist die Mungbohne weit verbreitet, weshalb man sie vorrangig in China, Indien, Bangladesch, Pakistan, Thailand, Indonesien, Myanmar, Laos und Kambodscha anbaut. Auch in trockenen Regionen Südeuropas sowie in wärmeren Teilen Kanadas und der USA kommt die Mungbohne vor.3,20

Wild zu finden

Die Mungbohne (Vigna radiata), aus der man auch Moong Dal herstellt, stammt ursprünglich von einer wilden Variante namens V. radiata var. sublobata. Diese wuchs vor etwa 50'000 Jahren in den tropischen und subtropischen Regionen Südasiens. Aus der wilden Pflanze entwickelten sich im Laufe der Zeit die kultivierten Mungbohnen. Durch die Domestikation veränderten sich Mungbohnen in Form und Funktion deutlich im Vergleich zu den wilden Bohnen. Trotzdem können kultivierte und wilde Bohnen sich problemlos miteinander fortpflanzen. Das sorgt für eine hohe genetische Vielfalt und bietet Möglichkeiten zur Verbesserung der Sorte.21

Anbau - Ernte

Die Mungbohne ist eine einjährige Pflanze und gedeiht am besten in wärmeren Klimazonen mit Temperaturen von 20-35 °C. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 90 cm erfordert der Anbau der Kletterpflanze nur wenig Aufwand. Sie zeigt eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit und gedeiht auf verschiedenen Bodentypen. Mit einem Wachstumszyklus von 75 bis 90 Tagen ist sie sehr kurzlebig.2 Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Hülsenfrüchte (Schmetterlingsblütler) in der Lage sind, atmosphärischen Stickstoff im Boden zu binden. Dies macht sie ideal für die sommerliche Brachezeit, in der vorwiegend von Reis und Weizen geprägten Landwirtschaft der Gangesebene in Indien.17

Die Blätter sind dreiblättrig, wechselständig ausgerichtet und haben eine grüne Farbe. Mungbohnen besitzen grüne bis hellgelb gefärbte Blüten. Die Früchte bezeichnet man als Hülsen (botanisch gesehen sind es keine Schoten), die nach unten hängen und bis zu 12 cm lang wachsen. Jede Hülse enthält 10-15 ellipsoide Samen. Ihre Farbe reicht von grün über gelb bis braun oder schwarz gesprenkelt.2

Verwechslungsmöglichkeiten

Moong Dal kann man aufgrund seiner ähnlichen Erscheinung mit anderen Hülsenfrüchten, wie gelben Erbsen, Linsen oder Kichererbsen, verwechseln. Zur genauen Identifizierung hilft es, auf die Unterschiede in der Grösse, Textur und Farbdifferenzen zu achten.

Weiterführende Informationen

Die Mungbohne, auch als "Asiens alte Bohne" bekannt,21 gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae).23 Weitere Vertreter sind Sojabohnen, Borlotti-Bohnen, Kidney-Bohnen, schwarze Bohnen, weisse Bohnen, Linsen und viele mehr.

Es gibt über 200 unterschiedliche Arten von Mungbohnen, die sich in 3 Varietäten untergliedern: Die bekannteste Variante ist die grüne Mungbohne Vigna radiata var. typica, die im englischen Sprachraum auch als "green gram"20 geläufig ist. Bei Vigna radiata var. aurea handelt es sich um die gelben Mungbohnen, auch "golden gram"20 genannt. Die dritte Varietät Vigna radiata var. grandis zeichnet sich durch ihre schwarzen Samen aus.

Alternative Namen

Moong Dal ist auch unter dem Namen Mung Daal bekannt. Andere Namen sind Mungo Dal oder Mungo Dal Linsen. Im Englischen trägt er die Namen green gram dal, green moong dal, split green gram oder mung lentils.

Sonstige Anwendungen

Mungbohnen eignen sich nicht nur als nahrhaftes Lebensmittel. Sie finden auch Anwendung in Gesundheitsprodukten, Medizin und Kosmetik, etwa zur Hautpflege und Feuchtigkeitsversorgung.19

1.

Website

USDA United States Department of Agriculture.

2.🞽

Narratives Review

[...] includes flavonoids (flavones, isoflavones, and isoflavonoids), phenolic acids, many other organic acids [...]

Flavonoids, phenolic acids, organic acids, sterols and triterpenes, aldehydes and lipids have been found in the seeds and sprouts to recognize its potential pharmacological activities.

Furthermore, mung beans are composed of tannins, phytic acid, trypsin inhibitors, hemagglutinin and other antinutrients [...]

The various curative potential of mung bean provides successive preclinical outcomes in the field of drug discovery and this review strongly recommends that mung bean is an excellent nutritive legume, which modulates or prevents chronic degenerative diseases.

Although the exact mechanism by which mung bean prevents the expression of cellular molecules remains to be elucidated, they can be used as excellent components to modulate or prevent such chronic degenerative diseases. 

Both of these compounds are functional food ingredients in mung bean, having a wide range of biological activities including antioxidant, anti-inflammatory, antidiabetic, antiviral, anticancer and antitumor activity, hepatoprotective activity, antibacterial and antifungal activity, and other detoxification activities.

For incidence during sprouting, the reduces the content of triacylglycerol, increases the levels of free amino acids and total phenolic acids and alters the metabolites of fatty acid methyl esters, free fatty acids, monosaccharides, and disaccharides. Furthermore, these sprouts contain more potential antioxidant substances such as polyphenols when compared to the raw seeds [28], [29], [30]. Hence, germination is thought to enhance the nutritional and medicinal qualities of mung beans.

Indian farmers have been widely cultivating mung beans since 3500 years ago. As the years passed by, these cultivated mung beans spread rapidly from India to China and various regions of Southeast Asia [11].

Mung bean is a creeping annual crop growing up to 90 cm height in warm climate up to 35°. It is a short-duration crop (75–90 days) and has wider adaptability and it extensively grows on all types of soil. It grows greatly under most adverse arid and semi-arid conditions. The leaves are alternate and trifoliate with pale green in color. Besides that, its flowers are greenish yellow to pale yellow in color. Fruits (pods) are pendent, glabrous, linear-cylindric grow up to 12 cm containing 10–15 ellipsoidal green, yellow to brown or black mottled pods [13].

DOI: 10.1016/j.fshw.2017.11.002

Study: weak evidence

Ganesan K, Xu B. A critical review on phytochemical profile and health promoting effects of mung bean (Vigna radiata). Food Science and Human Wellness. 2018;7(1):11–33.

3.🞽

Narratives Review

Despite this, the presence of anti-nutritional factors in the mung bean may limit the biological value of its nutrients. For example, phytic acid can bind to several important divalent cations such as iron, zinc, calcium, and magnesium. The insoluble complexes formed in result of this binding can limit the mineral absorption and utilization in the small intestine [17]. However, the anti-nutritional factor can be reduced or eliminated by using various processing methods, such as fermentation, germination, dehulling, and cooking [18,19]. 

Furthermore, the polyphenols, polysaccharides, and polypeptides contained in the mung bean all exert antioxidant activity, which can contribute to disease prevention [23,25]. 

In respect of that, mung bean starch has the unique characteristics of having a low glycemic index. Lerer–Metzger et al. reported that a test meal of mung bean starch induced lower glycemic responses than the same amount of wheat starch in normal rats [100]. 

The results obtained from in vitro and animal studies indicated that the mung bean and its extracts possessed the ability to modulate glucose metabolism effectively. Aqueous and ethanolic extracts of the mung bean showed a consequential inhibitory effect on the starch-hydrolyzing enzymes, such as gastrointestinal α-amylase (pancreatic) and α-glycosidase (intestinal) [35,45,64]. This may contribute toward reducing the intestinal absorption of carbohydrates, enhancing insulin sensitivity, and thus reducing body hyperglycemia. From the current research results, it is concluded that vitexin and isovitexin in the mung bean may be the main active components to play a remarkable role in regulating a glucose metabolism.

DOI: 10.3390/nu11061238

Study: weak evidence

Hou D, Yousaf L, et al. Mung bean (Vigna radiata L.): bioactive polyphenols, polysaccharides, peptides, and health benefits. Nutrients. 2019;11(6):1238.

4.🞽

Untersuchung an Tieren (Ratten) - in vivo

Mung bean protein isolates were hydrolyzed by alcalase and neutrase, respectively, and the angiotensin I-converting enzyme (ACE) inhibitory activities of the enzymatic hydrolysates were determined at different hydrolysis times. A significant decrease in systolic blood pressure was observed in spontaneously hypertensive rats following a single oral administration of this hydrolysate at a dose of 600 mg/kg of body weight.

DOI: 10.1007/s00217-005-0147-2

Study: weak evidence

Li GH, Shi YH et al. Antihypertensive effect of alcalase generated mung bean protein hydrolysates in spontaneously hypertensive rats. Eur Food Res Technol. 2006;222(5):733–736.

5.🞽

eine experimentelle Laborstudie (in vitro), die die antioxidativen und krebshemmenden Eigenschaften verschiedener Hülsenfrüchte vergleicht.

The phenolic antioxidants in these beans may reduce oxidative stress in vitro and in vivo, further prevent carcinogenesis and inhibit cancer cell proliferation.

DOI: 10.1016/j.foodchem.2012.02.212

Study: weak evidence

Xu B, Chang SKC. Comparative study on antiproliferation properties and cellular antioxidant activities of commonly consumed food legumes against nine human cancer cell lines. Food Chemistry. 2012 Oct 1;134(3):1287–1296.

6.🞽

Untersuchung an Tieren (Hamster) - in vivo

Hamsters were fed for 28 days on diets rich in saturated fatty acids and cholesterol, differing only in protein source (20%): casein, cooked whole mung bean, and germinated mung bean. Results from this study show significant hypocholesterolemic and liver-protective properties of the mung bean, which are further enhanced after germination.

DOI: 10.3390/nu10070821

Study: weak evidence

Lopes LAR, De Carvelo e Martins MDC et al. Cholesterol-Lowering and Liver-Protective Effects of Cooked and Germinated Mung Beans (Vigna radiata L.). Nutrients. 2018;10(7):821.

7.🞽

Narratives Review

Oligosaccharides, such as raffinose, stachyose, and verbascose, are associated with intestinal gas (flatus) production after consumption of beans (Iyengar and Kulkarni, Citation1977; Goel and Verma, Citation1981; Adsule et al., Citation1986; Kuo et al., Citation1988; Philip and Prema, Citation1998; Anisha and Prema, Citation2008). Flatulence is caused by such oligosaccharides that escape digestion and are fermented by the intestinal microflora. Mung beans contain less stachyose than red gram, lentils, and bengal gram. Fermentation was reported to reduce the flatulence factors in mung bean (Goel and Verma, Citation1981).

DOI: 10.1080/10408398.2012.671202

Study: weak evidence

Dahiya PK, Linnemann AR, et al. Mung Bean: Technological and Nutritional Potential. Critical Reviews in Food Science and Nutrition. 2015;55(5):670–688.

8.🞽

experimentelle klinisch-laborgestützte Studie

Many members of the PR-10 family were identified as allergens in pollen and foods [19]. The major birch pollen allergen, Bet v 1, is the most important allergenic member of this protein family. 

In 80% of our patients, IgE specific for Vig r 1 was detected. These results support the view that Vig r 1 is mediating the allergic reaction to mungbeans as found similarly for Gly m 4 in soy and Ara h 8 in peanut. 

Recently allergic reactions to legumes mediated by Bet v 1-homologous food allergens were described for soy and peanut. In this study we assessed allergic reactions to another legume, to mungbean seedlings, and identified its Bet v 1-homologous allergen Vig r 1.

DOI: 10.1111/j.1365-2222.2005.02309.x

Study: weak evidence

Mittag D, Vieths S, et al. Birch pollen-related food allergy to legumes: identification and characterization of the Bet v 1 homologue in mungbean (Vigna radiata), Vig r 1. Clinical & Experimental Allergy. 2005;35(8):1049–1055.

9.🞽

Experimentelle Laborstudie (in vitro, analytisch)

The antinutritional factors of raw and processed mung bean seeds are shown in Table 5. Trypsin inhibitor activity and hemagglutinin were significantly (p<0.05) decreased by soaking and dehulling processes, were completely destroyed by cooking processes and were drastically reduced by germination. 

Tannins and phytic acid in mung bean seeds were significantly (p<0.05) reduced by germination and cooking processes. 

DOI: 10.1016/j.foodchem.2004.01.007

Study: weak evidence

Mubarak AE. Nutritional composition and antinutritional factors of mung bean seeds (Phaseolus aureus) as affected by some home traditional processes. Food Chemistry. 2005;89(4):489–495.

10.

"Raw beans contain phasin. This protein can be harmful to human health even in minimal doses and is only destroyed by high temperatures." 

Website

BfR Bundestinstitut für Risikobewertung. Bohnen nur gegart geniessen. 2021.

11.🞽

DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011

Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol. Earth Syst. Sci. 2011;15:1577-1600.

12.🞽

According to the results, WM (wheat-mungbean) is the most sustainable system if a kg of mungbean is considered as a functional unit. However, BM is the most sustainable agroecosystem if a kg of protein is considered as a functional unit. The CM agroecosystem is the most unsustainable regardless of the criterion.

If the criterion for measuring GHG emissions is the amount of kg CO2eq emitted per kg of mungbean, then the GHG emissions for WM, CM, and BM are 1.05, 1.22, and 1.11, respectively. In a study performed by Gonzalez et al. (2011), the estimated amount of GHG for legume production in Europe and America ranged from 0.38 to 1.3 kg CO2eq per kg of soybeans, 1.0 kg CO2eq per kg of beans, 0.68 kg CO2eq per kg of brown beans, 0.94 kg CO2eq per kg of green beans, and 0.49 kg CO2eq per kg of peas. 

Crop rotation involving legumes reduces impact on climate change and is thereby conducive to food security. Legumes possess the capacity to biologically fix nitrogen from the atmosphere through their root nodules, a feature that diminishes the reliance on chemical fertilizers that are costly, energy-intensive, and environmentally hazardous (Preissel et al. 2015). It also improve soil quality and mitigating GHG emissions, soil acidification, and environmental pollution by reducing dependency on chemical inputs (Nemecek et al. 2008). 

DOI: 10.1007/s10098-023-02614-z

Nadi F. Presenting a new approach for energy-exergy-environmental-economic evaluation of agroecosystems: a case study of the mung bean crop rotation. Clean Techn Environ Policy. 2023;25(10):3437–3450.

13.

CO2-Fussabdruck [kg CO2-Äq. / kg Lebensmittel] :17 Rinder-Hackfleisch(Bio) 15,1

Website

Reinhardt G, Gärtner S et al. Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. 2020.

14.

Book

Madigan MT, Bender KS et al. Brock biology of microorganisms. Fifteenth edition, global edition. New York: Pearson; 2019.

15.🞽

The results show that there are high variations of crop water requirements grown in different regions due to many factors.

This is because the impacts of water use in regions of water abundance cannot be directly compared to water use in regions of scarcity. It is necessary to consider the water scarcity or water stress issues at the point of water use which will generally vary based on a number of factors, e.g., geographical and climate conditions, environmental, social, economic and political factors [17].

Based on a ton of crop produced, mungbean has the highest water requirement followed by oil palm, coconut, peanut and rice, respectively. Sugarcane and cassava have the two lowest water requirements per ton of crop produced, i.e., around 159 and 395 m3/ton. Furthermore, the crops grown in different regions would have high variations of water requirements resulting from the difference of weather, and especially crop productivity.

Table 2: Mungbean: total average WF: 2980 m3/ton; range WF: 1549-6445m3/ton

The results indicate that cultivation of mungbean requires the highest amount of irrigation water, i.e., 2994 m3/ton followed by soybean, peanut, oil palm and second rice, respectively. Most of the irrigation water would be required for the cultivation of crops during the dry season.

Table 3. Irrigation water requirement for staple crops production in Thailand: dry season 2998 m3/ton; wet season: none; range 1698 (C)–5693 (NE) (m3 of Irrigation Water Required/ton)

DOI: 10.3390/w6061698

Gheewala SH, Silalertruksa T, et al. Water Footprint and Impact of Water Consumption for Food, Feed, Fuel Crops Production in Thailand. Water. 2014;6(6):1698–1718.

16.🞽

For mung-bean, the results from this research showed that the green, blue and total WF were 468 m3/ton, 6093 m3/ton, and 6561 m3/ton, respectively. Gheewala et al. (2014) estimated the WF of mung-bean production in Thailand to be in the range of 1549–6445 m3/ton. The maximum from these results are close to the WF results from the present study. Overall, the variation between this study and other studies could be due to many factors such as spatial resolution of datasets used, season (irrigated or rain-fed), types of simulation models employed, crop species and duration of growth periods, planting dates, soil parameters and climatic variabilities.

DOI: 10.1016/j.heliyon.2021.e06822

Gebremariam FT, Habtu S, et al. The water footprint of irrigation-supplemented cotton and mung-bean crops in Northern Ethiopia. Heliyon. 2021;7(4):e06822.

17.🞽

Narratives Review

It can be grown throughout the warmer months of the year, has a short growing season (55–70 days) and fixes atmospheric nitrogen into the soil, making it a perfect fit for the summer fallow period in the predominantly rice/wheat farming system of the Indo-Gangetic plains.

DOI: 10.1002/jsfa.6110

Study: weak evidence

Nair RM, Yang R, et al. Biofortification of mungbean (Vigna radiata) as a whole food to enhance human health. J Sci Food Agric. 2013;93(8):1805–1813.

18.🞽

Narratives Review

In recent years, with the lengthening and diversification of the food chain, refined foods rich in fats are easily accessible due to the increase of industrial processing and transport over long distances (1). This has led to a shift in the way of local and seasonal foods, especially fiber-rich plant foods, as well as an increase in energy-dense processed foods high in refined starches, sugars, saturated fats, and salt (1, 2). High-income countries have moved towards such energy-dense and animal-based food consumption patterns resulting from an intensification of food production.

The increase scarcity of available resources (especially water and soil), in combination with the demographic increase in world population and an increase in the consumption of processed foods and other products of animal origin, make the current food system unsustainable (8). The adoption of a sustainable, therefore, diet seems to represent an ideal tool through which to reform the global food system and stands as one of the most significant challenges of humanity.

Changing eating habits and consequently the food supply towards sustainable models, and reorienting food production and distribution might create significant human and planetary health benefits.

Many studies have further shown that substituting protein-rich plant food for meat is beneficial from both an environmental animal welfare and human health point of view (12–17). The consumption of plant-based proteins from legumes, such as common beans, is increasing on a global basis, and represent a sustainable, and healthier option than animal-based proteins. Therefore, in plant-based diet formulations, it is necessary to insert sources of high quality and quantity of protein and major micronutrients.

DOI: 10.3389/fnut.2024.1385232

Study: weak evidence

Lisciani S, Marconi S et al. Legumes and common beans in sustainable diets: nutritional quality, environmental benefits, spread and use in food preparations. Front Nutr. 2024;11:1385232.

19.🞽

Narratives Review

In Asia, mung beans have been used in various cuisines and in folk remedies to treat toxic poisoning, heat stroke associated with thirst, irritability, and fever; these beneficial effects of mung beans are thought to be related to the inflammatory response.

Highly efficient use of mung beans according to evidence demonstrated from scientific experiments will be beneficial to the application of mung beans as a health food, medicine, and cosmetic.

In the book Ben Cao Qiu Zhen (本草求真), the mung bean was recorded to be beneficial in the regulation of gastrointestinal upset and to moisturize the skin.

DOI: 10.1186/1752-153X-8-4

Study: weak evidence

Tang D, Dong Y et al. A review of phytochemistry, metabolite changes, and medicinal uses of the common food mung bean and its sprouts (Vigna radiata). Chem Cent J. 2014;8(1):4.

20.🞽

Lebensmittelentwicklungsstudie mit Fokus auf Produktstandardisierung und sensorische Akzeptanzprüfung.

Mung Beans are a small, oval type of green bean that is high in fiber and when the bean is split
in half it is referred to as moong dal. Moong dal, also known as Moong, Green gram or Golden
Gram or Pesalu (in Telugu) is the seed of Vigna Radiate and is native to the Indian
subcontinent. Apart from India it is also cultivated in China, Thailand, Indonesia, Burma,
Bangladesh, Laos, Cambodia and also in hot and dry regions of Southern Europe and the
Southern United states. It is especially popular in summer when it is eaten to prevent
heatstroke, heat rash or prickly heat. Moong bean sprouts contain rich quantities of Vitamin,
B, C and E. The green moong bean is native to India, Pakistan and Bangladesh. The bean is
green with the husk and yellow when dehusked. Its best known use is the treatment of
poisoning of various types, including foods (e.g. mushroom) and herbal drugs (e.g., aconite).

DOI: -

Study: weak evidence

Singh A, Jaiswal M, et al. Standardization and development of moong dal based products. International Journal of Home Science. 2017;3(1):358-362.

21.🞽

experimentelle genomische Originalstudie

Mung bean (Vigna radiata), also known as Asia's Ancient Bean, is a significant annual, warm-season legume crop, accounting for ~8.5% of the global legume cultivation area, with >7.3 million hectares cultivated worldwide.

The domestication history of mung beans can be traced back to its wild progenitor, V. radiata var. sublobata, ~50 000 years ago, in the tropical and subtropical regions of the South Asian subcontinent [4]. Despite the extensive domestication process, leading to significant morphological and physiological differences between cultivated and wild types, there are virtually no reproductive barriers between them, which endows mung beans with a high degree of genetic diversity and potential for improvement.

 

DOI: 0.1093/hr/uhae337

Study: weak evidence

Jia KH, Li G, et al. Telomere-to-telomere, gap-free genome of mung bean (Vigna radiata) provides insights into domestication under structural variation. Horticulture Research. 2025;12(3):uhae337.

22.🞽

Narratives Review

Mung bean (Vigna radiata) is widely consumed as a nutritional food
in the forms of cooked whole beans, flour, or sprouts (Adsule et al.,
1986). In China, it has also been used as a medicinal herb for dissipating
fever and detoxicating the body since the 1050,
s (Zhu et al., 2012). Interestingly, in the line with the ancient description, recent studies have
manifested that mung bean extract and/or components such as vitexin
and isovitexin can alleviate pathogenic heat and oxidative stresses (Cao
et al., 2011; Chung et al., 2011). Drinking a bowl of cold sweet mung
bean soup every day is a Chinese habit in summer, and it is a delicious
dessert and a cold (yin energy) treat to cool down the body system in the
heat. According to traditional Chinese medicine, the tiny green mung
beans (lu dou) eaten as soup or congee can expel toxins. According to
TCM, since mung beans are cold (yin), they help dispel internal heat,
clear away toxins, promote urination and relieve hot weather aliments
and rashes (Using the tiny ...). From an energetic perspective, mung beans are a surefire way to support your entire body while relieving itchy
skin rashes, and detoxing and strengthening your Stomach and Liver.
Most illnesses are related, on an energetic level, to poor Liver function,
so it is especially important to give this organ a boost. And even though
Spring is the season of the Liver, mung beans can be used throughout
the year, with an added side-effect of beautiful, glowing skin.

DOI: 10.26114/pja.iung.381.2019.37.05

Study: weak evidence

Shahrajabian MH, Sun W et al. A short review of health benefits and nutritional values of mung bean in sustainable agriculture. Polish Journal of Agronomy. 2019;37:31–36.

23.🞽

Experimentelle Feldstudie mit quantitativer genetischer Analyse

Mungbean (Vignaradiata L.) Wilzeck,is a diploid (2n = 2x = 22) legume  crops  that belongs  to species  of Fabaceae,  subfamily Papilionaceae.

DOI: 10.21276/AATCCReview.2025.13.02.516

Study: weak evidence

Saroj P, Bharti B, et al. Association detection and PCA analysis for seed yield and its contributing traits in mung bean (Vigna radiata L. Wilczek). Agriculture Association of Textile Chemical and Critical Reviews Journal. 2025;516-521.

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