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Rote Thai-Curry-Paste ist eine thailändische Würzpaste, die in erster Linie bei Curry-Gerichten Verwendung findet. Die Paste ist grundsätzlich nicht roh, doch findet man sie in Bio-Qualität.
Verwendung in der Küche
Die rote Thai-Curry-Paste ist eine der bekanntesten Curry-Pasten, die man für die Zubereitung würziger Thai-Gerichte verwendet. Grundzutaten einer authentischen roten Thai-Curry-Paste sind rote Chilischoten, Knoblauch, Schalotten, Zitronengras, Kaffirlimettenblätter, Limettensaft und Galgant (Thai-Ingwer). Auch Koriandersamen, Kreuzkümmel, Kardamom, Thai-Basilikum, Garnelenpaste (Kapi; nicht vegan!), Kurkuma und Zucker sind in einigen traditionellen Rezepten enthalten. Die genaue Zusammensetzung variiert von Region zu Region, von Haushalt zu Haushalt.1,2,3,4 Die Paste hat aber unabhängig von der Rezeptur in der Regel einen intensiv-würzigen, leicht süsslichen Geschmack mit einer angenehmen Schärfe.
Am häufigsten verwendet man rote Curry-Paste in Curry-Gerichten - sie dient als Basis für das thailändische rote Curry (Gaeng-Phet, Kaeng-Phet). Vegan kann man dieses mit Tofu oder Seitan, Gemüse nach Wahl (z.B. gelber Gemüsepaprika, Blumenkohl, Zuckererbsen) und Bambussprossen zubereiten und mit Reis servieren. Im Kapitel "Veganes Rezept für rotes Thai-Curry" finden Sie ein einfaches, veganes Curry-Rezept.
Die scharfe Paste kann man aber nicht nur für die Zubereitung von Currys einsetzen. Auch in Suppen wie z.B. der thailändischen Tom-Yum-Suppe mit Pilzen und Wasserkastanien, in Curry-Glasnudel-Suppen auf Kokosmilch-Basis mit Pak-Choi oder in Kürbis-Suppen sorgt sie für einen würzigen Geschmack und eine schöne orange-rote Farbe. Zu gebratenen Nudeln aus dem Wok oder als Marinade für Ofengemüse (z.B. Kartoffeln, Zucchini, Gemüsepaprika, Rote Bete) macht sich die Paste ebenfalls gut. Einen Klecks roter Thai-Curry-Paste kann Saucen, Dips für Rohkost-Gemüsesticks und Dressings für allerlei Salate aufwerten.
Tipp: Man empfiehlt, Curry-Pasten zuerst in wenig Öl anzurösten, da sie so ihre Aromen optimal entfalten können.
Eigene Zubereitung
Rote Thai-Curry-Paste ist einfach selbst zubereitet. Ein veganes Rezept für eine rote Thai-Curry-Paste mit Ingwer und Kaffirlimettenblättern finden Sie hier. Achten Sie bei den Zutaten auf Bio-Qualität.
Veganes Rezept für rotes Thai-Curry
Zutaten (für 4 Personen): 240 g Jasminreis, 1 rote Gemüsepaprika, 1 Karotte, 1 Aubergine, 200 g Tofu, 2 EL Rapsöl, 2-4 EL Rote Thai-Curry-Paste (bio), 500 ml Kokosmilch, 100 g Zuckererbsen, 100 g Mungobohnensprossen, ½ Bund Korianderblätter.
Zubereitung: Reis nach Packungsbeilage kochen. Gemüse gut abspülen. Gemüsepaprika in dünne Streifen, Karotte schräg in dünne Scheiben, Aubergine und Tofu in Würfel schneiden. Öl in einer grossen Bratpfanne erhitzen. Rote Thai-Curry-Paste darin 2 Min. anrösten und mit Kokosmilch (bessere Alternative ist Hafersahne) ablöschen, gut vermischen und unter Rühren 2-3 Min. aufkochen. Gemüsepaprika, Karotte und Aubergine dazugeben und bei niedriger Hitze unter geschlossenem Deckel 5 Min. garen. Tofu und Zuckerschoten unterheben und weitere 5 Min. köcheln lassen. Koriander abspülen, trocken schütteln und Blättchen abzupfen. Mungobohnensprossen zum Curry geben, verrühren und 1-2 Min. ziehen lassen. Veganes, rotes Thai-Curry mit Koriander garnieren und mit Jasminreis servieren.
Vegane Rezepte mit roter Thai-Curry-Paste finden Sie unter dem Hinweis: "Rezepte, die am meisten von dieser Zutat haben".
| Nicht nur Veganer oder Vegetarier sollten das lesen: Veganer essen oft ungesund. Vermeidbare Ernährungsfehler. |
Einkauf - Lagerung
Rote Thai-Curry-Paste, mehrheitlich in Schraubgläser abgefüllt, gibt es in den meisten Supermärkten (z.B. Coop, Migros, Spar, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Hofer, Billa) ganzjährig zu kaufen. In Bio-Supermärkten (z.B. Denn's Biomarkt, Alnatura) ist die rote Paste in Bio-Qualität erhältlich. Supermarktketten wie Denner und Volg haben Curry-Pasten nur während Sonderwochen im Angebot. Authentisch thailändische rote Curry-Paste finden Sie in asiatischen Lebensmittelgeschäften.
Rote Thai-Curry-Pasten sind in der Regel nicht roh, da man die Zutaten bei der Pastenherstellung überwiegend anröstet. Zudem ist die Paste nicht immer vegan, da sie Garnelenpaste enthält. Im Handel findet man jedoch viele vegane Varianten. Ein fehlendes veganes Siegel bedeutet nicht gleich, dass die Paste nicht vegan ist - überprüfen Sie die Zutatenliste.
Die Verfügbarkeit von roter Thai-Curry-Paste ist je nach Grösse des Ladens, Einzugsgebiet etc. unterschiedlich. Unsere erfassten Lebensmittelpreise für die D-A-CH-Länder finden Sie oben unter dem Zutatenbild - und mit Klick deren Entwicklung bei verschiedenen Anbietern.
Tipps zur Lagerung
Selbstgemachte Curry-Paste sollte man luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Die Haltbarkeit der Paste beträgt 10-14 Tage. Verwenden Sie jeweils einen sauberen Löffel, um von der Paste herauszunehmen. Die Paste kann man auch gut portionsweise einfrieren - dabei verlängert sich die Haltbarkeit um ca. zwei Monate.
Ungeöffnete, gekaufte rote Thai-Curry-Paste lagert man an einem trockenen, dunklen Ort bei Raumtemperatur. Nach dem Öffnen sollte man das Schraubglas in den Kühlschrank stellen und den Inhalt innerhalb von wenigen Monaten aufbrauchen.
Inhaltsstoffe - Nährwerte - Kalorien
Zusammensetzung und Menge der Inhaltsstoffe, inkl. sekundäre Pflanzenstoffe, variieren extrem je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Verarbeitungsmethoden etc.
Die Ausführungen zu den Nährwerten beziehen sich auf das Rezept der selbstgemachten roten Thai-Curry-Paste mit Ingwer und Kaffirlimettenblättern. Je nach Zutatenwahl können sich die Anteile der Nährstoffe unterscheiden.
Pro 100 g enthält die rote Thai-Curry-Paste 65 kcal. Darin enthalten sind 15 g/100g Kohlenhydrate, 2,3 g/100g Proteine und 0,82 g/100 Fett.
Rote Thai-Curry-Paste ist reich an Vitamin C (Ascorbinsäure). Der Gehalt von 38 mg/100g (48 % des Tagesbedarfs) ähnelt demjenigen von Zitronensaft (39 mg/100g). Ungefähr das Doppelte dieser Menge befindet sich in der Laksa-Curry-Paste mit Kurkuma und Ingwer (77 mg/100g), während die Umeboshi-Paste mit 6 mg/100g wesentlich weniger Vitamin C enthält. Grüne Chili-Paprikas (242 mg/100g) und gelbe Gemüsepaprikas (184 mg/100g) sind besonders gute Vitamin-C-Quellen.5
Mangan ist ebenfalls reichlich in der roten Paste enthalten (0,96 mg/100g; 48 % des Tagesbedarfs). Vergleichbar ist dieser Gehalt mit demjenigen von Shoyu-Sojasauce (1 mg/100g), Miso-Paste (0,86 mg/100g) und Miang-Kham-Sauce (0,85 mg/100g). Laksa-Curry-Paste enthält mit 1,3 mg/100g etwas mehr des Spurenelements. Mangan ist in höheren Mengen in Nüssen und Samen vorhanden, wie z.B. in Haselnüssen (6,2 g/100g) oder Kürbiskernen (4,5 g/100g).5
Kalium ist mit 395 mg/100g (20 % des Tagesbedarfs) vertreten. In der Laksa-Curry-Paste (500 mg/100g) befindet sich mehr und in der Umeboshi-Paste (208 mg/100g) und Miso-Paste (210 mg/100g) weniger des Mengenelements. Getrocknete Kräuter, wie z.B. getrocknete Petersilie (2683 mg/100g) oder getrocknetes Basilikum (2630 mg/100g) weisen wesentlich grössere Mengen an Kalium auf. Jedoch verwendet man davon deutlich geringere Mengen.5
Die gesamten Inhaltsstoffe von roter Thai-Curry-Paste, die Abdeckung des Tagesbedarfs und Vergleichswerte mit anderen Zutaten finden Sie in unseren Nährstofftabellen. Im Artikel Nährstoffe umfassend erklärt bekommen Sie einen detaillierten Einblick in das Thema.
Wirkungen auf die Gesundheit
Ist rote Thai-Curry-Paste gesund? Je nach Rezept und Region unterscheidet sich die Zusammensetzung der Paste und damit auch die enthaltenen gesundheitsfördernden Stoffe. Traditionelle rote Thai-Curry-Paste besteht aus lokalen thailändischen Lebensmitteln und Kräutern, darunter Chilis, Schalotten, Knoblauch, Galgant, Zitronengras, Kaffirlimettenblätter, schwarzer Pfeffer und Kurkuma (v.a. in der südlichen Region Thailands).2,4
Sekundäre Pflanzenstoffe
Viele gesundheitliche Wirkungen von roter Thai-Curry-Paste kann man auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Unser Artikel über sekundäre Pflanzenstoffe bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Stoffgruppen, das Vorkommen in Lebensmitteln und mögliche Wirkungen auf den Menschen.
Rote Thai-Curry-Paste ohne Salz enthält u.a. folgende sekundäre Pflanzenstoffe:3,14,15
- Isoprenoide: Monoterpene (Citral, Pinen, Cineol, Limonen); Tetraterpene: Carotinoide (Carotine: Beta-Carotin, Lutein; Xanthophylle: Cryptoxanthin, Capsanthin, Capsorubin)
- Alkaloide: Capsaicinoide (Capsaicin)
- Polyphenole: Phenolsäuren: Hydroxybenzoesäuren (Gallussäure), Hydroxyzimtsäuren (Chlorogensäure, Rosmarinsäure, Kaffeesäure, p-Cumarsäure, Ferulasäure); Flavonoide: Flavonole (Quercetin, Kaempferol), Flavanole (Catechin), Flavone (Apigenin, Luteolin); Curcuminoide (Curcumin)
- Organische schwefelhaltige Verbindungen: Sulfoxide; Sulfide
- Weitere organische Verbindungen: Carbonsäuren (Essigsäure, Apfelsäure, Propionsäure, Buttersäure), Hydroxycarbonsäuren (Chinasäure, Milchsäure, Zitronensäure),
Carotinoide, Capsaicinoide sowie Curcuminoide bestimmen die rot-orange Farbe der roten Thai-Curry-Paste. Traditionelle rote Thai-Curry-Paste enthält Polyphenole wie Curcumin, Phenolsäuren und verschiedene Flavonoide, die v.a. aus Kurkuma, Kaffirlimettenblättern, Zitronengras und Schalotten stammen, die als Antioxidantien gelten. Capsaicinoide (rote Chilischoten) wirken über die Modulation von Entzündungs- und Signalwegen schmerzlindernd und entzündungshemmend. Insgesamt sind diese Effekte mit einem geringeren Risiko für alters- und ernährungsbedingte chronische Erkrankungen, u.a. Krebs, Bluthochdruck, Diabetes und Adipositas, assoziiert. Die Aromavielfalt ergibt sich aus einem breiten Spektrum flüchtiger Verbindungen aus den eingesetzten Gewürzen und Kräutern, u.a. aus Zitronengras. Knoblauch und Kurkuma können zudem über das Riechsystem positive neurophysiologische Effekte, u.a. auf die Stimmung und Hirnwellenaktivität, auslösen.4,14,15
Citral aus Zitronengras unterstützt die Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren und den Verdauungstrakt. Galgantwurzel (Siam-Ingwer) enthält ätherische Öle mit verdauungsfördernden und magenberuhigenden Effekten. Organische Säuren dienen als Substrate für das Darmmikrobiom und fördern Fermentationsprozesse sowie das Wachstum nützlicher Bakterien wie Bifidobacterium.14
Ätherische Öle, u.a. aus Kaffirlimette, Zitronengras und Galgant sowie Capsaicin aus Chili tragen zur antimikrobiellen Wirkung bei. Schalotten und Knoblauch enthalten Flavonoide und Schwefelverbindungen, die die DNA-, RNA- und Proteinsynthese von Bakterien stören können. In einem Tiermodell hemmte rote Thai-Curry-Paste auf Kokosnussmilch-Basis verschiedene Krankheitserreger, darunter Salmonella enterica und Listeria monocytogenes. Kokosmilch spielte dabei eine zentrale Rolle, da sie als Extraktionsmedium sowohl wasser- als auch fettlösliche Inhaltsstoffe aus den Kräutern löst.3,14
Frische rote Thai-Curry-Paste in halbfester Form hat aufgrund ihres hohen Wassergehalts (mehr als 40 %) eine kurze Haltbarkeit. Für die kommerzielle Sterilisation ist eine Hitzebehandlung über 100 °C erforderlich, um schädliche Bakterien und deren Sporen abzutöten. Hitze kann die Qualität von Lebensmitteln beeinflussen, insbesondere Farbe, Textur, Nährstoffe und bioaktive gesundheitsfördernde Substanzen. Viele natürliche Antioxidantien sind hitzeempfindlich und können während Verarbeitung und Lagerung deutlich abbauen. Übliche industrielle Bedingungen liegen bei 116–120 °C mit einer Prozesszeit von etwa 6–12 Minuten. Studien zeigen, dass Hitzebehandlung nicht immer zu Qualitätsverlust führt. In bestimmten Fällen bleibt die antioxidative Aktivität stabil oder steigt infolge hitzeinduzierter Reaktionen sogar an.2
Gefahren - Unverträglichkeiten - Nebenwirkungen
Ist rote Thai-Curry-Paste ungesund? Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, wie viel der roten Paste man isst und welche Qualität sie hat. In Bezug auf den Nährwert ist rote Thai-Curry-Paste eine relativ gesunde Zutat. Sie enthält eine Reihe von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. In grossen Mengen verzehrt kann die Paste aufgrund des in den Chilischoten enthaltenen Capsaicins, das für die Schärfe verantwortlich ist, jedoch auch Nebenwirkungen wie Schleimhautreizungen (Magenreizungen), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Bluthochdruck auslösen. Lesen Sie mehr zu Capsaicin im Artikel zur roten Chili-Paprika.
Die rote Thai-Curry-Paste kann zudem mit Schadstoffen belastet sein. So fand man in Tests Rückstände von Chlorat oder Perchlorat in im Handel erwerbbaren Pasten.6
Um die gesundheitlichen Risiken von roter Thai-Curry-Paste zu minimieren, sollte man die Paste massvoll konsumieren und auf eine hochwertige Qualität achten. Am besten bereiten Sie Ihre eigene Curry-Paste aus hochwertigen Bio-Produkten zu. So können Sie Zusatzstoffe und teilweise zugefügten Zucker (v.a. in Pasten aus zentralen Regionen Thailands4) am einfachsten umgehen.
Ökologischer Fussabdruck - Tierwohl
Der CO2-Fussabdruck eines Lebensmittels hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So spielen Art der landwirtschaftlichen Produktion (konventionell, ökologisch, saisonal, regional, inländisch), Import per Lkw, Schiff oder Flugzeug, unterschiedliche Verpackungsarten und ob es sich um Frischwaren oder Tiefkühlwaren handelt, eine entscheidende Rolle.
Achten Sie beim Kauf der Paste oder der Zutaten für die eigene Zubereitung auf Bio-Qualität.
Eine selbstgemachte Curry-Paste, am besten aus Zutaten aus biologischem Anbau, hat in der Regel einen kleinen CO2-Fussabdruck.9 Alle Zutaten in unserem Rezept rote Thai-Curry-Paste mit Ingwer und Kaffirlimettenblättern sind klimafreundlich, bis auf Pfeffer und Tomatenkonzentrat. Ein Kooperationsprojekt verschiedener Forschungs- und Klimaorganisationen kam für Curry-Paste auf einen CO2-Fussabdruck von 1,29 kg CO2eq/kg. Damit hat Curry-Paste ein kleineres Treibhausgaspotential als der Durchschnitt an Lebensmitteln.10 Auf ein ähnliches, aber etwas höheres Ergebnis kam die dänische Klimadatenbank Concito: 1,98 kg CO2eq/kg.9 CarbonCloud zeigt für eine Curry-Paste 1,96 kg CO2eq/kg.12
Der Wasser-Fussabdruck für die einzelnen Zutaten der Curry-Paste ist höher als der durchschnittliche Fussabdruck von Gemüse. Besonders Pfeffer (7611 l/kg) und Koriandersamen (8280 l/kg) haben einen grossen Wasser-Fussabdruck.11 Auf die verwendete Menge bezogen, kann man den grossen Fussabdruck aber etwas relativieren.
Ausführliche Erläuterungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsindikatoren (wie z.B. ökologischer Fussabdruck, CO2-Fussabdruck, Wasser-Fussabdruck) lesen Sie in unserem Artikel: Was bedeutet der ökologische Fussabdruck?.
Tierschutz - Artenschutz
Industrielle Landwirtschaft verwendet Pestizide und Mineraldünger. Dieser massive Eingriff in Ökosysteme gefährdet Wildbienen. Allein in Deutschland drohen 31 Arten auszusterben.13 Artenverlust geht einher mit dem Verlust von Ökosystemleistungen, von denen wir abhängig sind. Die biologische Landwirtschaft bietet Wildbienen, aber auch anderen Tieren einen Lebensraum; achten Sie daher auf Bio-Zertifikate beim Einkauf.
Weltweites Vorkommen - Anbau
Die Herstellung von Curry-Pasten begann in Thailand während der Lanna- und Sukhothai-Periode im 13. Jahrhundert. Individuelle und soziale Aspekte, verfügbare lokale Materialien und Handelswege beeinflussten deren Entwicklung. Vorherrschende Religion und Königshöfe waren ebenfalls bestimmende Faktoren. Auch indische und chinesische Kochtechniken wirkten sich auf die thailändische Küche aus. Trotzdem haben traditionelle thailändische Curry-Pasten ihre eigene Identität entwickelt und beibehalten.7
Rote Thai-Curry-Paste ist eine der beliebtesten Curry-Pasten, sowohl in Thailand als mittlerweile auch weltweit.7
Industrielle Herstellung
Curry-Pasten stellt man durch Schneiden, Stampfen, Zerkleinern oder Hacken von Kräutern und Gewürzen her, die man anschliessend röstet, um den Geschmack zu intensivieren. Zu den Utensilien für die traditionelle Zubereitung gehören Stössel und Mörser, die man zum Zerkleinern und Vermengen der Zutaten verwendet.7
Industriell hergestellte Curry-Pasten unterzieht man einer Konservierung, um die Haltbarkeit zu verlängern. Die übliche Konservierungsmethode ist die thermische Verarbeitung in einer Dose oder einem retortenfähigen Beutel. Das bedeutet, dass er hitzeresistent, und vor allem für Destillation geeignet ist. Für die kommerzielle Sterilisation ist eine hohe Hitzebehandlung mit einer Temperatur von mehr als 100 °C erforderlich, um schädliche Bakterien und Sporen abzutöten.2 Damit sind rote Curry-Pasten in der Regel nicht roh.
Weiterführende Informationen
Das thailändische Wort für Curry, gaeng (manchmal auch kang, gang oder geng geschrieben), bezeichnet prinzipiell ein feuchtes, herzhaftes Gericht, das man mit einer Paste anreichert und verdickt.7,8
Zu den traditionellen thailändischen Currys, die man mit unterschiedlichen Pasten zubereitet, gehören unter anderem das rote, grüne und gelbe Curry, Massaman-, Panang- und Dschungel-Curry.7 Das grüne Curry hat eine ausgeprägte Schärfe, während das gelbe Curry mild ist. Das rote Curry liegt im Schärfegrad dazwischen.
Übrigens: Eine traditionell thailändische Mahlzeit besteht aus Reis, Suppe, Salat, einem gedämpften, gebratenen oder gegrillten Gericht, einem würzigen Gemüse- oder Fischgericht, Curry, Dessert und Obst - alles serviert und isst man gleichzeitig und in keiner bestimmten Reihenfolge. In Süd- und Zentralthailand bevorzugt man langkörnigen Jasminreis, im Norden klebrigen Kurzkornreis.8
Alternative Namen
Weitere Schreibweisen für rote Thai-Curry-Paste sind rote Thai-Currypaste oder rote Currypaste. Falsche Schreibweisen wie Rote Thai Curry Paste oder Rote Thai-Curry Paste schleichen sich ein.
Im Englischen bezeichnet man die rote Thai-Curry-Paste als thai red curry paste, red thai curry paste oder red curry paste.
Literaturverzeichnis - 15 Quellen (Link zur Evidenz)
| 1. | * "Red curry paste, most commonly used in Thai curry dishes, is composed of five to seven distinct spices and herbs." "Thai red curry paste generally contains dried chili pepper, garlic bulb, fresh lemon grass, shallot bulb, fresh galangal, dried kafferlime peel, dried pepper seed, and shrimp paste as its major ingredients. The main ingredients are similar among the homemade, small-scale commercial, and industrial export products." "The extract in the present study also contained relatively low concentrations of lutein, b-carotene, and a-carotene." "This study investigated anti-inflammatory and antioxidant activities of an ethanol extract from Thai red curry paste." "These results suggest that the anti-inflammatory and antioxidant properties of Thai red curry paste stem from bioactive compounds present in the spice and herb constituents. The health benefits of Thai red curry paste warrant further investigations in vivo." "In summary, we have shown that an ethanolic extract of Thai red curry paste containing a complex mixture of several spices and herbs suppresses the production of proinflammatory mediators in murine macrophage-like cells exposed to LPS. The presence of a combination of bioactive compounds in Thai red curry is most likely responsible for the observed activities." "In the present study, four flavonoids and three carotenoids in the red curry paste extract were identified and assumed to contribute to the observed anti-inflammatory and antioxidant activities." "Quercetin is the most common flavonoid present in plants and was the predominant flavonoid in the curry paste extract. Quercetin exhibits anti-inflammatory activity in vitro and in vivo." "Kaempferol represented about 13% of the identified flavonoids in the curry paste extract. Its anti-inflammatory property has been reported in several studies." "The curry paste extract also contained luteolin. This flavone is generally present in plants at a lower concentration than kaempferol and quercetin, although some spices such as thyme, parsley, and sage contain considerable amounts [32]. The antioxidant, anti inflammatory, and antiallergic properties of luteolin have been extensively reviewed." "Apigenin is another flavonoid commonly found in fruits and vegetables that possesses antioxidant and anti-inflammatory activities. This flavonoid accounted for 4.8% of total flavonoids in the curry paste extract." In vitro Laborstudie DOI: 10.1016/j.nut.2010.04.009 Study: weak evidence | Tuntipopipat S, Muangnoi C et al. Anti-inflammatory activities of red curry paste extract on lipopolysaccharide-activated murine macrophage cell line. Nutrition. 2011;27(4):479–487. |
| 2. | * "Thai red curry pasteis one of the most famous kinds of curry pasteused to enhance several spicy Thai dishes. It isprepared from dried red chili, garlic, shallots,lemon grass, kaffir lime, galangal, coriander seeds, cumin, cardamon and additives, such as salt andsugar, all blended together to obtain ahomogeneous orange-red paste. It provides thecolor, spice taste and authentic fragrance of certaindishes." "The orange-red color of the paste hasbeen related to the carotenoid pigments (mainlycapsanthin and capsorubin) occurring exclusivelyin red chilli. The red pigments are accompaniedby other xanthophylls and carotenes, such aszeaxanthin, β-cryptoxanthin, violoxanthin,antheraxanthin and β-carotene. The carotenoidpattern and the pigment concentrations vary withina wide range depending on cultivars and theripening stage." "The samples treated at 120°C had higher TPC and antioxidant activity than the untreated samples." "It has been reported that good sourcesof phenolic compounds and antioxidant activitycan be obtained from the major ingredients ofproducts, such as chili (Materska and Perucka,2005; Deepaet al., 2007), garlic (Leelarungrayubet al., 2006), shallots (Fattorussoet al., 2002), lemon grass, galangal root (Lyet al., 2003;Juntachoteet al., 2006) and coriander seeds (Wangensteen et al., 2004)." "Fresh Thai red curry paste in a semi solidform has a short shelf life due to its high moisturecontent (more than 40%). The growing popularityof Thai food around the world has created the needto preserve this product. The common commercialmethod used to extend shelf life is thermalprocessing in either a can or retortable pouch. Thispackaging is convenient to use and facilitates easydelivery, which is especially beneficial for theexport market. It is classified as a low acid cannedfood due to its pH of 5-6 and awgreater than 0.85(USFDA, 2007). For commercial sterilization,high heat treatment using a temperature greaterthan 100°C is required for product safety, todestroy the harmful bacteria and their spores.Nowadays, heat conditions for commercialsterilization of this product are 116-120°C to targetF0 in 6-12 min." Experimentelle Studie in wissenschaftlichem Journal Study: weak evidence | Inchuen S, Pornchaloempong P et al. Influence of heat treatment on antioxidant capacity and color of Thai red curry paste. Agriculture and Natural Resources. 2011;45(1):136–146. |
| 3. | * "Thai curry paste is a gorgeous aromatic mixture of freshly ground spices and herbs. Thai curry paste has a key role in Thai foods because it is the main component in the curry. The basic authentic Thai red curry paste’s ingredients are Capsicum annuum (chili), Citrus hystrix (Kaffir lime), Cuminum cyminum L. (Cumin), Allium ascalonicum L. (Shallot), Allium sativum (Garlic),Cymbopogon citratus (Lemongrass), Alpinia galangal (Galangal). However, the exact formulation also depends on the area and the individual." "Thai red curry paste in Kang-Kati, which was prepared by traditional cooking, showed promising natural antibacterial activity against food borne pathogens; S. enteric Enteritidis and L. monocytogenes10403S. However, the natural antibacterial combination mechanisms of the Thai red curry need further investigation." "The main active compound of C. annuum or chili was previously reported that the most profuse component was capsaicin. Capsaicin is a hydrophobic molecule, which has a wide range of antimicrobial activities covering Fusarium semitectum, Helicobacter pylori, Botrytis cinerea, and A. niger. ... However, the amount and quality of capsaicin should be investigated in further experiments because using too much capsaicin may lead to adverse effects." Experimentelle Studie in wissenschaftlichem Journal Study: weak evidence | Sapabguy C, Yasurin P. Natural antibacterial activity of Thai red curry paste in coconut milk based curry; kang-kati, model on Salmonella sp. and Listeria monocytogenes. Walailak Journal of Science and Technology (WJST). 2015;12(5):473–480. |
| 4. | * "Traditional Thai curry paste has been used for centuries as part of many famous foods in Thai restaurants. Tom yum and massaman are renowned among these lists. Over the centuries, Thai curry paste recipes were developed, and these vary by region. The composition is comprised of local Thai herbs, which include lemongrass, garlic, turmeric, fragrant basils, kapi (shrimp paste), lime juice, sugar, and chilies. Sugar is more often added in the central region of Thailand. Turmeric is also added in the southern region." "The composition is comprised of local Thai herbs, which include lemongrass, garlic, turmeric, fragrant basils, kapi (shrimp paste), lime juice, sugar, and chilies. Sugar is more often added in the central region of Thailand. Turmeric is also added in the southern region [2]. There are several studies that suggest biological properties of these ingredients. Lemongrass fragrance showed antioxidant properties using a 2,2-diphenyl-1-picryl-hydrazyl-hydrate scavenging test [3]. Antimicrobial and anti-inflammatory properties have been tested." "Garlic also shows antioxidant, antimicrobial, and anti-inflammatory properties. Garlic oil and its components showed antidepressant-like effects via the increase of serotonin and the dopamine level." Experimentelle Interventionsstudie in wissenschaftlichem Journal Study: weak evidence | Sattayakhom A, Songsamoe S et al. Effects of Thai local ingredient odorants, Litsea cubeba and garlic essential oils, on brainwaves and moods. Molecules. 2021;26(10):2939. |
| 5. | ● Nährstofftabellen der Zutaten, mit denen ich verglichen habe. Website | USDA United States Department of Agriculture. |
| 6. | ● "Erstmals hat der K-Tipp rote Currypasten untersuchen lassen. Das spezialisierte Lebensmittellabor Dr. Wirts + Partner in Hannover (D) fand nur in den Produkten von Sanchon, Alnatura und Le Coq Noir keine schädlichen Stoffe. In acht Produkten entdeckte das Labor Rückstände von Chlorat oder Perchlorat." Website | Ktipp ch: Rotes Thai-Curry - Schadstoffe inklusive. 2021. |
| 7. | * "In this investigation, we have found that original curries and traditional curry pastes started their development during the Lanna and Sukhothai periods in the 13th century, which was approximately 700 years ago." "Aus den Umfrageergebnissen geht hervor, dass die beliebtesten thailändischen Currypasten (in dieser Reihenfolge) gaeng massaman, gaeng khiao wan, tom yum, tom kha, gaeng phet und gaeng kar sind." "From survey results, the most popular kinds of Thai curry paste (selected in order) are gaeng massaman, gaeng khiao wan, tom yum, tom kha, gaeng phet and gaeng kar." "The development of curry pastes in Thailand has been influenced by individual and social factors, available local materials and the development of trade routes. Over the course of history, Thai cuisine has been influenced by Indian and Chinese cooking techniques. Nevertheless, traditional Thai curry pastes have their own unique identity. Traditional pastes used from the Sukhothai to Ratthanakosin kingdoms wereheavily and continuously influenced by religion and the royal courts." "The pastes are made by cutting, pounding, smashing or chopping herbs and spices and cooking them to enhance flavour. Utensils for preparation include the traditional pestle and mortar, which are used to crush and combine the ingredients." "Gaeng usually means any wet savory dish enriched and thickened by a paste. This paste is aromatic and can either be homemade or shop-bought." "The classifications of traditional Thai curries are yellow curry, massaman curry, green curry, red curry, panang, and jungle curry." entographische verhaltenswiss. Feldforschung | Kanchanakunjara T, Chantachon S, Koseyayotin M. The Evolution of Thai Curry Pastes. Dusit Thani College Journal. 2017;11:246-263. |
| 8. | ● "A traditiona Thai meal includes rice, soup, salad, a steamed, fried, stir-fried or grilled dish, a spicy vegetable and fish dish, curry, conddiments, dessert and fruit, served at the same time and in no particular order. Long-grain jasmine rice is preferred in southern and central Thailand, short-grain sticky rice in the north." "The Thai word for curry, gaeng (sometimes writte kang, gang or geng), basically means 'any wet savoury dish enriched and thickened by a paste'". | Sen CT. Curry: A Global History. Reaktion Books Ltd: London; 2009: 92-95. |
| 9. | ● Lime 0,56 Website | CONCITO. The big climate database. Climate footprint. 2024. |
| 10. | ● CO₂ Tra kcal Gew: Currypaste Website | Greenpeace Schweiz, Stadt Zürich, Planted Foods AG, Branding Cuisine, Tinkerbelle, Inge, myblueplanet, ProVeg International, Dr. Earth, FightBack und Eaternity. All You Can Eatfor climate - Poster. ayce.earth. 2022. |
| 11. | * 497 Lemonsandlimes 432 152 58 642 Ökobilanzstudie DOI: 10.5194/hess-15-1577-2011 | Mekonnen MM, Hoekstra AY. The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products. Hydrol Earth Syst Sci. 2011;15(5):1577–1600. |
| 12. | ● Thai Green Veg Curry Live footprint: 1.96 kg CO₂e/kg Website | Carboncloud. Schweden. Thai Green Veg Curry - Canada. 2024. |
| 13. | ● In den vergangen Jahrzehnten ist für viele Bienenartenein anhaltend starker Rückgang festzustellen. Dieser spiegelt sich in der sogenannten Roten-Liste der Bienen Deutschlands deutlich wider, deren aktuelle Fassung 293 Arten (52,6 %) auflistet, die in ihren Beständen mehr oder weniger gefährdet sind. Allein 31 Arten drohen in Deutschland ganz zu erlöschen, falls die notwendigen Schutzmassnahmen ausbleiebn oder nicht erfolgreich sind. Die Veränderung durch die industrielle Landwirtschat sind gewaltig. An die Stelle vielfältiger, kleinflächiger Nutzungen sind grossflächige Kulturen mit wenigen Nutzpflnzen getreten. Die Ausbringung von Mineraldünfern und Scheist (gülle) auf Wiesen hat viele Pflanzenarten verdrängt, die unverzichtbare Nahrunsquellen für Wildbienen sind. Die im Vergleich zu traditionellen Mahdzeitpunkten (ab Mitte Juni) deutlich frühere Mahd (Anfang Mai) und die vielzahl der Schnitte ... haben vr allem in den letzen Jahren ergebliche negative Auswirkungen auf das Blütenangebot im Grünlland gehabt und die Situation verschärft. ... In den den Feldern fehlt das früher reichhaltige Blumenangebot durch maschinelle und chemische Bekämpfung der Wildkräuter fast völlig.Selbst wenn noch Feldraine vorhanden sind oder diese beim Wegebau geschaffen wurden, so sind sie meist viel zu schmal und durch Abdrift oder gezielte Anwendung von Herbiziden sehr blumenarm, d.h. es herrschen Gräser vor. Auch die Ackernutzung bis unmittelbar an den Waldtrauf hat viele Lebensgemeinschaften zwischen Wald unf Offenland vernichtet. Weitere Rückgangsursachen sind Lebensraumverluste durch Strassenbau sowie Industrie - und Siedlungsausweitung. | Westrich P. Wildbienen: Die anderen Bienen. München: Verlag Dr. Friedrich Pfeil; 2015:72-73. |
| 14. | * Thai red curry paste (TRCP) is traditionally a product used for health benefits, but its nutraceutical potential remains unexplored. This study examined traditional (CON) and modified TRCP (M1-TRCP and M2-TRCP) for antioxidant, anti-inflammatory, cytotoxic, and gut microbiome effects. M2-TRCP exhibited the highest antioxidant activity, with key phytochemicals including citric acid, ferulic acid, and glycosidic derivatives. At 2.5 mg ml−1, CON, M1-TRCP, and M2-TRCP reduced nitric oxide levels by 21.24, 11.01, and 10.72 μM, respectively, without cytotoxicity. The production of short-chain fatty acids, particularly acetic acid, increased significantly, with M2-TRCP showing the greatest effect (p < 0.05). The 16s rRNA analysis revealed M2-TRCP promoted beneficial gut microflora, especially Actinobacteria and Bifidobacterium. This study highlights TRCP’s potential to enhance nutrient uptake and bioavailability while reducing oxidation and inflammation, supporting its further development as a functional or nutraceutical products. Experimentelle präklinische Studie in wissenschaftlichem Journal DOI: 10.1093/ijfood/vvae059 Study: weak evidence | Detarun P, Wichienchot S, Siripongvutikorn S, Utaipan T, Samakradhamrongthai RS, Wittaya T et al. Nutraceutical potential of modified Thai red curry paste: antioxidant, anti-inflammatory, and gut microbiota modulation. International Journal of Food Science and Technology. 2025;60(1):vvae059. |
| 15. | * This study investigated the physical, chemical and sensorial attributes of different Thai red curry paste (TRCP) formulations in order to develop them as functional food ingredients. The assessment included moisture content, pH, color, total phenolic content (TPC) and total flavonoid content (TFC), antioxidant activity, LC-QTOF-MS/MS, FTIR spectroscopy and sensory evaluation of TRCP samples. Data was analyzed using one-way ANOVA in GraphPad Prism version 10.6.1, with four replicates (n = 4) for physical, chemical and sensorial measurements. The results showed that the moisture content of the formulated samples ranged from 41.50 ± 0.01% in TRCP reference 2 (TRCP-R2) to 46.81 ± 0.03% in TRCP formula 4 (TRCP-F4). The pH value was slightly lower in TRCP formula 3 (TRCP-F3) compared with the other samples. Significant differences in the color values were observed among the samples (p < 0.05). The TPC and TFC results showed similar trends, with TRCP-F4 exhibiting the highest values (145.95 ± 0.10 µM GAE/g extract and 380.07 ± 0.22 µM QE/g extract, respectively). In antioxidant assays, TRCP-F4 showed the highest activity in both DPPH and ABTS assays, while the reference sample TRCP-R2 also exhibited relatively high antioxidant capacity. Similar trends were observed for FRAP and MCA assays. The LC-QTOF-MS/MS data complemented the FTIR data, and major phenolic compounds curcumin, capsaicin, and kaempferol in TRCP-F4 and phenolic acids in TRCP-R2 samples were identified. The FTIR spectra confirmed the functional groups at wavenumbers 3100–3600cm−1, 1700–1770 cm−1, and 1398–1580 cm−1, which correspond to OH, COO-, and COOH, respectively. The sensory attributes are also higher in the TRCP-F4. Further study of TRCP-F4 and TRCP-R2 samples for anti-inflammatory and anti-diabetic activity is required to observe functional health properties. Chemisch, sensorische Analysestudie in wissenschaftlichem Journal DOI: 10.1016/j.afres.2026.102080 Study: weak evidence | Naher J, Yupanqui CT, Punvichai T, Radenahmad N, Detarun P. Evaluation of physical, chemical and sensorial attributes of different Thai red curry paste (TRCP) formulations to develop as functional ingredient. Applied Food Research. 2026;6(1):102080. |
| Wir haben Studien und Bücher zu Ernährung und Gesundheit nach folgenden 3 Evidenz-Kategorien markiert: grün=starke Beweiskraft, gelb=mittlere, violett=schwache. Die restlichen Quellen sind grau markiert. Eine ausführliche Erklärung finden Sie in unserem Beitrag: Wissenschaft oder Glaube? So prüfen Sie Publikationen. | ||
- Sina Sohneg, MSc Nachhaltige Entwicklung (Hauptautor:in)
- Inke Weissenborn, Dr. med. vet. (Autor:in)
- Heidemarie Alberta Pirker, Dr. nat. tech., Ökologischer Landbau und Naturschutz (Prüfer:in)









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